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Landesliga: TB-Frauen schlagen Wettringen II 18:16

Derby hat halt seine eigenen Gesetze

Burgsteinfurt

Im Abstiegskampf haben die Handballerinnen vom TB Burgsteinfurt ein Lebenszeichen gesendet. Sie gewannen am Sonntag das Derby gegen Vorwärts Wettringens Reserve mit 18:16. Überschattet wurde der Sieg aber von einer wohl schwereren Verletzung.

-lem-

Jule Kleine-Berkenbusch (r.) hat sich im Derby gegen Wettringen II wohl schwer am Knie verletzt. Foto: Matthias Lehmkuhl

Nach der schwachen Vorstellung vom vergangenen Dienstagabend gegen den SC Münster 08 haben sich die Landesligafrauen des TB Burgsteinfurt am Sonntag rehabilitiert. Mit 18:16 (10:8) behielten die abstiegsgefährdeten Stemmerterinnen im Derby gegen den FC Vorwärts Wettringen II die Oberhand.

Überschattet wurde die spannende, aber nicht gerade hochklassige Partie von der wohl schweren Knieverletzung von Jule Kleine-Berkenbusch in der 26. Minute, die bis dahin die beste Torschützin der TB-Frauen war. Ihre Mannschaft präsentierte sich vor allem in der Defensive stark. Die Abwehr war fast über die ganze Spielzeit hellwach, verschob gut zur Ballseite und packte früh an. Nur zu Beginn führten die Gäste; ansonsten lag der Tunerbund in der ersten Halbzeit bis zu vier Treffern vorne (10:6, 25.). Bis zum Seitenwechsel gelang Wettringens Reserve noch eine Resultatsverbesserung, weil TB-Kreisläuferin Marie Teigeler ihre Zeitstrafe absitzen musste.

Anfangs der zweiten Halbzeit drohte die Partie zugunsten von Vorwärts zu kippen. Innerhalb von fünf Minuten gelang Wettringen nicht nur der Ausgleich, sondern sogar eine 13:11-Führung (36.). Doch kurze Zeit später glichen die TB-Frauen zum 13:13 aus. Auch die Rote Karte gegen Carolin Schütz (44.) wegen eines ungeschickten Fouls warf die Gastgeberinnen nicht aus der Bahn. Wettringen ließ sich tatsächlich den Schneid abkaufen und brachte in der Offensive kaum noch etwas zustande.

Beim Stand von 18:15 (58.) versuchten die Gäste, mit einer offensiven Deckung wenigstens noch einen Punkt zu holen. Aber vergebens. „Heute war die Abwehr richtig gut. Auch im Angriff zeigte sich meine Mannschaft deutlich verbessert. Wir werden weiter kämpfen und von Woche zu Woche schauen, was geht“, freute sich TB-Trainer Jürgen Kötterheinrich.

Wettringens Oliver Puthen erkannte die Leistung der TB-Frauen an. „Wir haben es einfach nicht geschafft unsere Chancen reinzumachen. Der Turnerbund hat nicht unverdient gewonnen.“

Tore: Thien (5), Kleine-Berkenbusch (3), Stender (3/3), van der Vechte (2), Bartsch Blum, Nienborg, Peters und Teigeler (je 1)

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