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Kreisliga B Steinfurt: Die Halbjahresbilanz des FC Galaxy Steinfurt

„Galaktische“ spielen teilweise unterirdisch

Steinfurt

Ganz weit hinter den eigenen Ansprüchen blieben in der Hinrunde die Kicker des FC Galaxy Steinfurt zurück. Trainer Nelson Venancio spart nicht an Kritik und verteilt eine „Fünf“ für das Gezeigte. Es gibt aber auch Spieler, die zu überzeugen wussten.

-mab-

Rafael Carreira Dos Santos (r.) wusste bei seinen Einsätzen auf der Außenbahn zu gefallen. Foto: Thomas Strack

Nelson Venancio spricht Klartext. „Für das, was wir abgeliefert haben, würde es in der Schule ein Mangelhaft geben“, beurteilt der Trainer des B-Ligisten FC Galaxy Steinfurt die Leistung seiner Kicker in der Hinrunde. „Okay, wir wussten schon vor der Saison, dass wir diesmal nicht die Besten sind. Aber nur 13 Punkte und Platz neun – das ist einfach eine Katastrophe.“

Wo anfangen, wo aufhören? Venancio rollt das Feld bei seiner schonungslosen Fehleranalyse von hinten, also bei den Torhütern, auf. „Da waren schon ein paar zu viele Gegentore bei, die hätten auch gehalten werden können. Doch die über drei Treffer, die wir im Schnitt pro Partie kassiert haben, gehen nicht nur auf das Konto unserer Keeper. Im Kollektiv wurde einfach schlecht verteidigt. Selbst gegen Schlusslicht Lau-Brechte fangen wir uns drei Stück. Das kann einfach nicht sein.“

Entschuldigend führt Venancio an, dass über Strecken der Saison wichtige Stützen fehlten. Der Übungsleiter nennt da Altin Fasku, Eduard Schäfer oder Artur Wagenleitner. Die seien, wenn sie ausfallen würden, einfach nicht Eins-zu-eins zu ersetzen.

Das gleiche gilt für Diogo Maia Rego. Der kleine Deutsch-Portugiese erzielte 17 der 29 Galaxy-Tore in der laufenden Saison. Im Winter schloss sich Maia Rego Turo Darfeld an, was definitiv eine Lücke reißen wird. „Keine Frage, auf Diogo ist Verlass gewesen. Aber das war auch in Teilen unser Problem. 20 Meter vor dem gegnerischen Tor haben alle ausgeschaltet, weil Diogo das wohl machen wird. So haben sich die anderen immer mehr zurückgenommen“, mutmaßt Venancio, dass die übrigen Offensivkräfte angesichts der eindimensionalen Spielweise ihre Gefahr verloren haben könnten.

Es gibt im Galaxy-Kader aber auch Kicker, die zu gefallen wussten. Rafael Carreira Dos Santos (Außenbahn) ist in Venancios Augen so einer: „Der bekommt eine Aufgabe, hält sich daran und bringt konstant Leistung.“ Und auch Linksverteidiger Ali Riza darf sich zu denenen zählen, an denen die katastrophale Hinrunde nicht festzumachen ist.

Am Sonntag startet der FCG bei Matellia Metelen III (15 Uhr) in die Rückrunde.

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