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Kreisliga B: Ugur Birdir setzt Prioritäten

Galaxy Steinfurt stellt sich ganz neu auf

Steinfurt

Ein neuer Trainer, ein neuer Co und rund ein Dutzend neue Spieler – der FC Galaxy Steinfurt hat sich quasi runderneuert. Ugur Birdir, der die Mannschaft seit Juli coacht, will ganz vorne landen. Allerdings hat der 33-Jährige dabei nicht die Tabelle im klassischen Sinn im Auge.

-mab-

Der neue Trainer Ugur Birdir (h.l.) muss sich viele neue Namen und Gesichter merken. Unter anderem verstärken Mohammed Mallaamine, Abdallah Etry, Foto: Marc Brenzel

Nach der ganz schwachen Saison 2021/22 wurde beim B-Ligisten FC Galaxy Steinfurt personell gründlich durchgewischt. Neu sind Trainer Ugur Birdir, dessen spielender Co Ladislav Velican sowie rund ein Dutzend dazu geholte Kicker. Sie sollen dafür sorgen, dass die „Galaktischen“ wieder in sportlich erfolgreicheren Umlaufbahnen fliegen.

Fußballerische Qualität ist beim Multikulti-Verein aus der Kreisstadt mehr denn je vorhanden, aber Birdir weiß auch: „Individuelle Klasse alleine reicht nicht, wir brauchen auch Leute, die kämpfen und mannschaftsdienlich unterwegs sind.“

38 Namen standen zu Beginn der Vorbereitung auf des Trainers Liste. Die ist mittlerweile etwas gestrafft worden. „Einige Jungs konnten aufgrund ihrer beruflichen Situationen einfach nicht garantieren, dass sie regelmäßig mittrainieren können – und das bringt nichts. Das haben wir ihnen auch so gesagt“, legt der ehemalige Regionalliga-Akteur (31 Einsätze für die SF Lotte) Wert auf eine hohe Beteiligung an den Einheiten.

Die kann sich bislang sehen lassen. 25 Mann seien im Durchschnitt dabei, was eigentlich fast schon zu viel wäre, wie Birdir meint. „Auf der anderen Seite brauchen wir aber einen großen Kader. In einer Saison kann schließlich viel passieren.“

In die Verantwortung nimmt Birdir seinen Co-Trainer Ladislav Velican (29), der mit ihm von Fortuna Emsdetten zum FC Galaxy wechselte. „Ladi ist eine ganz wichtige Person für uns. Er kann im zentralen Bereich alle Positionen besetzen.“ Aber auch Spieler wie Eduard Schäfer oder Malek Mallamine sollen als Führungsspieler voran gehen.

Als Saisonziel gibt Ugur Birdir Platz eins, wenigstens aber einen Rang in der Spitzengruppe aus – allerdings meint der Emsdettener damit die Fair-Play-Wertung. „Mir ist unheimlich wichtig, dass wir den Verein nach außen hin gut präsentieren“, setzt der Coach Prioritäten. Sollten sich die Steinfurter sportlich ebenfalls in dieser Region wiederfinden, dann hätte bestimmt keiner was dagegen.

Heute Abend tritt der FCG im Kreispokal an. Gegner im Volksbankstadion ist um 19 Uhr Germania Hauenhorst. „Die Hauenhorster stellen eine eingespielte Mannschaft und spielen eine Liga höher, aber wir werden alles probieren, um zu überraschen“, kündigt Birdir an.

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