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Kennedy-Trophy: SGH Steinfurt schlägt Ascheberg/Drensteinfurt mit 32:30

Gastgeber auf Silberschalen-Kurs

steinfurt

Die SGH Steinfurt hat auch am zweiten Spieltag der Kennedy-Trophy positive Schlagzeilen geschrieben. Am Dienstag besiegte sie die HSG Ascheberg/Drensteinfurt mit 32:30 (15:13). Die SGH-Reserve musste sich hingegen nach hartem Kampf Sparta Münster beugen.

Von Matthias Lehmkuhl

Linksaußen Maximilian Krass war mit acht Treffern bester Foto: Matthias Lehmkuhl

Die neu formierten Handballer der SGH Steinfurt scheinen für die kommende Saison gut gerüstet zu sein. Der 32:30 (15:13)-Erfolg über die HSG Ascheberg/Drensteinfurt am Dienstagabend im Rahmen der Kennedy-Trophy war nicht nur der zweite Turniersieg im zweiten Spiel, sondern damit wurde nach Sparta Münster auch wieder ein Gegner aus eine höheren Spielklasse geschlagen.

„Wir haben 40 bis 50 Minuten gegen einen 4-2-Angriff gespielt. Das ist auf Bezirksebene ganz selten. Darauf konnten wir uns in der Defensive nur langsam einstellen“, beschrieb Eckhard Rüschhoff vom SGH-Trainergespann, dass die Gäste mit zwei Kreisläufern spielten, um ihrem starken Linkshänder Matthias Lohmann (elf Tore) die nötigen Freiheiten aus dem Rückraum zu schaffen. Aber auch die Kreisläufer der HSG hatten anfangs in der Steinfurter Defensive leichtes Spiel. Die SGH zeigte dafür im Angriff ihre Gefährlichkeit. Der halblinke Rückraumspieler Noel Kratz, der in Offensivaktionen für Theo Cordes eingewechselt wurde, zeichnete sich durch viel tolle Anspiel an den Steinfurter Kreisläufer Fritz Schnabel aus. Spielmacher Amin Amine zog sich stets fast bis zur Mittellinie zurück, um dann mit Tempo die Spielkonzeptionen einzuleiten. Bis zur 18. Spielminute lag die HSG noch in Front. Bis zur Pause jedoch wandelte der Gastgeber den Rückstand in eine 15:13-Führung um.

Diesen Vorsprung ließ sich die SGH in der zweiten Spielhälfte nicht mehr nehmen. Zeitweise vergrößerte sich der Abstand auf fünf Tore. Zum ersten Mal in der 45. Spielminute (25:20). „Mitte der zweiten Halbzeit konnten wir uns durch ein kleines konditionelles Plus absetzen. Leider haben wir durch einige Unzulänglichkeiten den Vorsprung eingebüßt“, beschrieb Eckhard Rüschhoff der Schlussphase der Partie. Als Fritz Schnabel das 32:27 erzielte (58.), ließen die Steinfurter in der Konzentration nach und Ascheberg/Drensteinfurt gelang noch eine Resultatsverbesserung . „Es war trotzdem ein verdienter Sieg für uns“, meinte Eckhard Rüschhoff abschließend.

Jörg Kriens, ehemals Trainer vom TV Borghorst und jetzt Coach der HSG bezeichnete die Niederlage nicht als tragisch: „Es war unser erstes Spiel unter Wettkampfbedingungen. Dafür war das echt okay.“

Im zweiten Spiel des Abends forderte die SGH-Reserve Sparta Münster alles ab und verlor nur knapp mit 29:31 gegen die zwei Klassen höher spielenden Domstädter.

SGH-Tore: Krass (8), Röll und Schnabel (je 5), Amine (3/2), Cordes, Kratz und Vinhage (je 2), Topp (2/2), Bordewick, Linnenbaum und Lütke Lanfer (je 1).

Am heutigen Donnerstagabend finden zwei weitere Begegnungen der Kennedy-Trophy in der Willibrordsporthalle statt. Um 19 Uhr spielt die SGH Steinfurt gegen die eigene Reserve und um 20.40 Uhr der SC Nordwalde gegen die HSG Ascheberg/Drensteinfurt.

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