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Fußball: Timo Zorn neuer Co-Trainer des SV Burgsteinfurt

„Gut vorbereitet, gute Ansprache“

Burgsteinfurt

Timo Zorn heißt der neue Mann an der Seite von Christoph Klein-Reesink. Zorn ist neu im Kreis Steinfurt und kümmert sich als Co-Trainer um die erste Mannschaft des SVB.

Von und

Christoph Klein-Reesink (r.) hat einen neuen Co-Trainer: Der Coach des SV Burgsteinfurt arbeitet seit Juni mit Timo Zorn aus Gronau zusammen. Foto: SVB

Mit 24 Jahren ist er als Trainer bei den Junioren eingestiegen und hat parallel noch in der ersten Mannschaft gekickt. Als der Zeitaufwand irgendwann zu groß wurde, hat er unter die eigene Karriere als Fußballer einen Strich gezogen und sich ganz auf sein Traineramt konzentriert. „Das war bei Vorwärts Epe. Wir spielten damals in der Bezirksliga 11. Ein Jahr lang gab es ein mäßig erfolgreiches Intermezzo in der Landesliga“, erzählt Timo Zorn und meint damit den sofortigen Abstieg seiner Mannschaft. Der Nachfolger von Jens Kormann auf dem Stuhl des Co-Trainers neben Christoph Klein-Reesink spielte im defensiven Mittelfeld oder auf der Position des Rechtsverteidigers. „Irgendwann wurde der Zeitaufwand zu groß und ich habe die Schuhe an den Nagel gehängt“, sagt der 31-jährige Verwaltungsangestellte der Stadt Gronau.

Erst bei seinem Heimatverein Vorwärts Epe, dann Eintracht Ahaus – „aber nur kurz“ – zuletzt SuS Stadtlohn, durchaus höherklassig, waren seine Stationen als Jugendcoach. Zwischendurch hat er die B-Lizenz erworben und will nun Erfahrungen bei den Senioren sammeln. „Sieben Jahren sind genug. Man hat ja immer nur Jahrgänge und muss sich ständig auf neue Spieler einstellen. Bei den Senioren hat man ein Grundgerüst und kann über Jahre richtig was aufbauen“, begründet er seine Motivation und lässt durchblicken, dass er irgendwann auch mal der Chef sein möchte.

Auf den SV Burgsteinfurt ist er durch sein reges Interesse am Fußball gestoßen, das über den Tellerrand der Elferstaffel hinaus geht. „Ich verfolge das Geschehen im Kreis Steinfurt schon lange und lese auch viel den Lokalen Sport. Die Namen Klein-Reesink und Engel kannte ich nur vom Hörensagen. Als klar war, dass ich in Stadtlohn als Trainer aufhören würde, habe ich gelesen, dass der SV Burgsteinfurt einen Co-Trainer sucht. Dann habe ich Thorsten Engel einfach angeschrieben“, berichtet Zorn vom Werdegang seines Engagements.

Als er einige Zeit lang nichts vom SVB hörte, aber mitbekommen hatte, dass ein zweiter Kandidat im Gespräch war, hatte er seinen neuen Job bereits abgeschrieben. „Dann kam recht unverhofft doch noch die Einladung zu einem Gespräch. Der andere Kandidat ist wohl abgesprungen“, trafen sich Zorn, Klein-Reesink und Engel zu dritt. Und siehe da, es passte.

„Bis dahin war er mir völlig unbekannt. Aber er hat sich im Gespräch gut verkauft. Zwei oder drei Einheiten haben wir bislang zusammen geleitet. Er bereitet sich gut vor, hat eine gute Ansprache und passt gut zu unserem verjüngten Team“, ist Klein-Reesink mit dem Auftreten seines neuen Nebenmannes zufrieden. „Und das Feedback aus der Mannschaft ist auch okay“, ergänzt der „Chef“.

Und was meint der Co über seine neue Mannschaft? „Spielerisch scheint das eine ordentliche und gute Truppe zu sein. Man merkt natürlich, dass die meisten durch Corona lange Zeit nicht mehr trainiert haben“, lehnt sich Timo Zorn noch nicht allzu weit aus dem Fenster.

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