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Münsterlandklasse: 41:23-Heimsieg der SGH

Ladbergen ist Tempo nicht gewachsen

Steinfurt

Ungeschlagen und nur mit einem Minuspunkte beendet die Spielgemeinschaft Handball (SGH) Steinfurt das Jahr 2022. Auch die TSV Ladbergen 2 hatte am Sonntagabend beim Tabellenführer der Münsterlandklasse keine Chance. Mit 41:23 (22:12) gewann der Aufstiegsaspirant auch in der Höhe verdient.

-lem-

Theo Cordes trug zwei Tore zum 41:23-Kantersieg der SGH Steinfurt über TSV Ladbergen II in der Willibrordsporthalle bei. Foto: lem

Die Spielgemeinschaft Handball (SGH) Steinfurt bleibt in der Münsterlandklasse das Maß aller Dinge. Auch das letzte Meisterschaftsspiel in diesem Jahr gewann der Tabellenführer ohne Probleme. Mit 41:23 (22:12) schlug die SGH den TSV Ladbergen II am Sonntagabend in der Willibrordsporthalle.

„Es war ein schönes mannschaftliches Spiel. Die Defensive hat mit besser gefallen als zuletzt, aber wir können mehr“, sagte SGH-Trainer Daniel Ahmann nach der Schlusssirene.

Zu schnell für die Gäste

Ladbergens Reserve trat zwar mit vielen ehemaligen und erfahrenen Verbandsliga-Spielern an, aber die hatten dem Tempo der SGH nichts entgegen zu setzen. Immer wieder warfen in der ersten Halbzeit Keeper Max Göcke und in der zweiten Schnapper Thilo Schubert genaue Pässe auf ihre nach vorne gesprinteten Vorderleute. Und wenn die Gäste mal einen Treffer landeten, machten die Steinfurter das Gegentor immer wieder mit ihrer schnellen Mitte wett. Nach der ersten Viertelstunde führte die SGH bereits 12:4. Weil sich erste Konzentrationsschwierigkeiten bemerkbar machten, versäumte der Gastgeber, der TSV-Reserve noch viel mehr Tore einzuschenken. Der 22:12-Pausenstand war für die Ladbergener mehr als geschmeichelt.

Spiegelbild

Die zweite Halbzeit war ein Spiegelbild der ersten. Allerdings handelte sich Marek Linnenbaum eine Rote Karte wegen eines überflüssigen Fouls an der Außenlinie ein (43.). Linus Kleine-Berkenbusch warf die letzten vier Tore zum verdienten 41:23-Endstand. „Jetzt können wir beruhigt in die Winterpause gehen und nächstes Jahr wieder voll angreifen“, so Ahmann. Der Kapitän vom TSV Ladbergen II, Dennis Decker, nahm die Pleite gelassen hin: „Das Ergebnis ist eindeutig. Gegen den Tabellenführer zu verlieren ist keine Schande.“

Tore: A. Amine (7/3), Lange (6), Kleine-Berkenbusch und Schnabel (je 5), Linnenbaum und Vinhage (je 4), Kratz und Röll (je 3), Cordes (2), R. Amine und Krass (je 1).

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