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Bezirksliga: 9:33-Niederlage beim Tabellenführer HSG Hohne/Lengerich

Letztes Aufgebot des TB Borghorst chancenlos

Borghorst

Gerade einmal sieben Namen konnte Daniel Ahmann, Trainer des TV Borghorst, am Dienstagabend auf den Spielberichtsbogen eintragen. Mehr war nicht möglich, denn Covid-Erkrankungen und Langzeitverletzte ließen den Kader auf ein Minimum schmelzen. Und auf der anderen Seite stand Tabellenführer HSG Hohne/Lengerich in all seiner Blüte. Dementsprechend deutlich fiel das Ergebnis aus.

-mab-

Marek Linnenbaum war einer der sieben verwegenen Borghorster, die sich am Dien Foto: Matthias Lehmkuhl

Absolut nichts zu erben gab es am Dienstagabend für die Borghorster Handballer. Beim Bezirksliga-Spitzenreiter HSG Hohne/Lengerich verlor der TVB in aller Deutlichkeit mit 9:33 (4:13).

Was wenig verwunderlich war, denn die Gäste reisten nur mit ganz, ganz dünnem Kader an: Lediglich sechs Feldspieler (Marek Linnenbaum, Maximilian Krass, Kilian Valk, Markus Janning, Felix Hummels und Jan Bordewick) sowie ein Torhüter (Christian Ewering) standen Trainer Daniel Ahmann zur Verfügung. Der Rest der Truppe: verletzt oder Covid-erkrankt. „Wir hatten die Partie schon zwei, drei Mal verschoben und wollten das jetzt durchziehen“, begründete Bordewick, warum sich die Borghorster der Herkulesaufgabe stellten.

Ahmann gab die Devise aus, trotzdem Spaß zu haben und sich die Kräfte einzuteilen. Das funktionierte relativ ordentlich, auch wenn der Tabellenführer ab Minute zehn davonzog. 13 Gegentore nach 30 Minuten waren aus Borghorster Sicht absolut erträglich.

Auch im zweiten Abschnitt zeigte der TVB eine gute Moral und hielt das Ergebnis in Anbetracht der Umstände in einem einigermaßen überschaubaren Rahmen. „Hohne/Lengerich hat irgendwann auch Piano gespielt und unglaublich viel verworfen“, konstatierte Borde­wick im Anschluss.

Tore: Krass (4/1), Bordewick (3), Janning und Hummels (beide 1).

Schon heute Abend geht es für die Borghorster mit einem Auswärtsspiel beim TV Kattenvenne weiter. Anwurf ist um 20.30 Uhr. Die personelle Lage entspannt sich im Vergleich zum Dienstag ein wenig, trotzdem ist Trainer Daniel Ahmann skeptisch: „Auch in Kattenvenne wird es nicht einfach“, prognostiziert er. „Aber wir geben alles, um uns bestmöglich aus der Bezirksliga zu verabschieden. Mit dem Klassenerhalt war es das seit Dienstagabend ja wahrscheinlich.“

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