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Fußball: SV Burgsteinfurt verliert 2:3 (1:1)

Niederlage zum richtigen Zeitpunkt?

Burgsteinfurt

Gibt es einen günstigen Zeitpunkt zum Verlieren? Für SV Burgsteinfurts Coach Christoph Klein-Reesink schon! Denn nach der Niederlage in der Generalprobe vorm Ligaauftakt erhofft er sich einen Weckruf.

-tv-

Jason Petris (M.) und seine Burgsteinfurter mussten in eine 2:3-Niederlage einwilligen. Foto: Thomas Strack

Der SV Burgsteinfurt hat auch seinen dritten Test der Wintervorbereitung verloren. Fairerweise muss man sagen, dass mit Oberligist Eintracht Rheine und Landesligist Vorwärts Wettringen große Kaliber dabei waren. Nun ist aber auch der Test beim Bezirksligisten aus der Nachbarstaffel, Eintracht Coesfeld, mit 2:3 (1:1) verloren worden.

„Viel Gutes war heute nicht dabei. Die erste Halbzeit war noch in Ordnung, in der zweiten haben wir uns gar nicht gut präsentiert“, ärgerte sich SVB-Coach Christoph Klein-Reesink. „Wir haben uns zu wenig Chancen herausgespielt und hinten zu einfache Fehler gemacht. Ich hoffe, die Niederlage kam zum richtigen Zeitpunkt.“ Kommenden Sonntag (6. Februar) geht es für die Rot-Gelben gegen die Zweitvertretung des SV Mesum wieder um Punkte.

Dabei startete der SVB ansprechend ins letzte Testspiel und ging in der 18. Minute auch mit 1:0 in Führung: Eine Flanke von Hans Dimitri Nguile Inenguini segelte auf den Kopf von Alexander Hollermann – und von dort ins Tor. Noch vor dem Seitenwechsel glichen die Coesfelder durch einen direkt verwandelten Freistoß aus 18 Metern von Adrian Koschany aus (32.). Hollermann und Volkan Haziri hatten gute Möglichkeiten auf ein zweites Tor, doch trafen nicht ins Schwarze.

Mit dem Wiederanpfiff kamen die Coesfelder immer besser in die Partie und stellten den Gastgeber vor einige Probleme. Ein langer Ball rutschte durch die SVB-Abwehrkette hindurch, sodass Tobias Hüwe per Lupfer das Spiel drehte (77.). Die Heimmannschaft machte in der Folge ein wenig mehr Druck – und wurde eiskalt ausgekontert. Koschany markierte mit seinem zweiten Treffer das 3:1 (81.). Nach einem Doppelpass mit Hollermann sorgte Lars Kormann zwar noch für den Anschlusstreffer, doch alle weiteren Bemühungen brachten nichts ein. Chefcoach Klein-Reesink sah keine nennenswerten Chancen mehr.

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