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Münsterlandklasse: Steinfurt gewinnt 33:17

SGH eilt Mettingen in Hälfte zwei davon

Steinfurt

Auch nach dem achten Spieltag in der Münsterlandklasse bleibt die Spielgemeinschaft Handball (SGH) Steinfurt an der Tabellenspitze. Die Samstagabend-Partie gegen den VfL Eintracht Mettingen verlief ab der 21. Spielminute der ersten Halbzeit sehr einseitig. Die Gäste wurden beim 33:17 (15:9)-Heimsieg von den Steinfurtern in den zweiten 30 Minuten in der Willibrordsporthalle förmlich überrollt.

-lem-

Finn-Luca Röll war bester Torschütze der SGH Steinfurt. Foto: lem

Die Spielgemeinschaft Handball (SGH) Steinfurt hat ihre Tabellenführung in der Münsterlandklasse verteidigen können. Und das eindrucksvoll: Mit 33:17 (15:9) wurde am Samstagabend in der gut gefüllten Willibrordsporthalle der VfL Eintracht Mettingen in die Schranken verwiesen.

„Zeigten wir in einigen Partien vor allem in

  der zweiten Spielhälfte einige Schwächen, waren wir diesmal während der gesamten 60 Minuten auf der Höhe“, meinte Kapitän und Keeper Max Göcke. Die SGH lag zwar während der kompletten Partie immer vorne, aber der Eintracht gelang zumindest bis zur 15. Minute zwei Mal der Ausgleich (2:2 und 6:6). „Mettingen hat vorne das Spiel sehr langsam gemacht. Obwohl ihre Angriffe zwei, drei Minuten in die Länge gezogen wurden, wurde kaum Zeitspiel gepfiffen“, so Göcke.

In den letzten vier Minuten bis zum Seitenwechsel hatte Steinfurt einen Lauf und warf drei Tore in Folge zum 15:9-Pausenstand. „Unser Trainer Daniel Ahmann sagte uns in der Kabine, dass wir weiterhin in der Defensive konzentriert bleiben müssen und nicht nachlassen sollten“, schilderte Steinfurts Schnapper.

Nadelstiche

Der Lauf der Schlussminuten der ersten 30 Minuten setzte sich in der zweiten Halbzeit nahtlos fort. Mettingen hatte direkt nach dem Wiederanpfiff nichts mehr entgegenzusetzen. Die 6:0-Deckung der Steinfurter ließ kaum noch etwas zu. Immer wieder setzte die SGH mit ihren Tempogegenstößen und zweiten Wellen Nadelstiche. Kreisläufer Jan Bordewick warf das 21:11 bereits in der 38. Minute – die Vorentscheidung.

Bis auf zwei SGH-Feldspieler konnte sich jeder in die Torschützenliste eintragen. Bester Werfer war auf der Seite der Hausherren Finn-Luca Röll mit acht Treffern. Max Göcke lobte den Rückraum-Halbrechten über den Klee: „Finn hat in der zweiten Halbzeit die Mettinger Deckung wie ein D-Zug durchrast.“

Tore: Röll (8), Lange (6), Bordewick (4), Amine (3/2), Cordes und Linnenbaum ( je 3), Hermes und Kratz (je 2), Lütke Lanfer und Schnabel (je 1).

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