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Münsterlandklasse: Ahmann-Sieben nicht einzufangen

Steinfurter setzen Hörstel matt

Steinfurt

Die SG Handball Steinfurt führt weiterhin das Tableau in der Münsterlandklasse an. Am Sonntagabend gab das Team von Trainer Daniel Ahmann dem Verfolger SC Hörstel deutlich mit 35:26 das Nachsehen. Ahmann sprach von einer mannschaftlich sehr geschlossenen Leistung, hob aber einen Akteur explizit hervor.

-mab-

Amin Amine markierte in Hörstel sieben Tore. Foto: Matthias Lehmkuhl

Die Herren der SGH Steinfurt haben am Sonntag eindrucksvoll dokumentiert, warum sie aktuell die Nummer eins in der Münsterlandklasse sind. Bei Verfolger SG Hörstel behauptete sich der Tabellenführer am Sonntagabend deutlich mit 35:26 (22:14).

„Das war eine mannschaftlich sehr geschlossene Leistung, die mir enorm gut gefallen hat“, war SGH-Trainer Daniel Ahmann voll des Lobes. „Beim Tabellenzweiten in dieser Deutlichkeit zu gewinnen, das kann sich echt sehen lassen.“

Der Start verlief noch etwas schleppend, doch nach dem 8:8 (14.) wussten die Steinfurter, an welchen Rädchen sie zu drehen hatten. Fünf Tore in Folge durch Robert Hermes, Amin Amine (2), Patrick Lange und Niclas Vinhage deuteten dem keineswegs schwachen SCH schon mal an, wohin die Reise gehen könnte. Zur Pause hatten sich die Gäste mit acht Treffern abgesetzt.

Auch in der zweiten Hälfte sah Ahmann ein gutes Spiel seiner Mannschaft. In der Deckung standen die Stemmerter so stabil, dass Hörstels Rückraumschützen nichts einfiel. Zudem funktionierten die Tempogegenstöße – und so steuerte der SGH Tor um Tor dem doppelten Punktgewinn entgegen. Über 24:16 (36., Hermes), 30:20 (46., Jan Bordewick) und 33:23 (52., Amine) wurde der ungefährdete Auswärtssieg eingetütet.

Richtig stark war der Auftritt von Kapitän Max Göcke. Der Keeper entschärfte drei Siebenmeter und klaute dem Gegner drei, vier weitere Hundertprozenter.

„Die Jungs haben genau das umgesetzt, was wir im Training besprochen hatten. Das war eine deutlich konzentrierter Vorstellung als in der Vorwoche gegen Adler Münster. Wir verfolgen große Ziele, und nur so kann es gehen“, freute sich Ahmann, dass eine weitere Etappe in Richtung Meisterschaft und Aufstieg zurückgelegt werden konnte.

Am Samstag (5. November) genießen die Steinfurter wieder Heimrecht. Dann stellt sich ab 19 Uhr der Tabellenfünfte VfL Eintracht Mettingen in der Willibrordhalle vor.

Tore: Hermes (7), Amine (7/3), Schnabel (6), Kleine Berkenbusch, Bordewick (beide 4), Lange (3), Vinhage (2), Linnenbaum und Cordes (beide 1).

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