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SC Reckenfeld kickt die Stemmerter in Runde eins aus dem Pokal

SV Burgsteinfurt erlebt Déjà-vu

Burgsteinfurt

Vergangene Saison war gegen Grün-Weiß Amisia Rheine Schluss, nun gegen den SC Reckenfeld. Die erste Pokalrunde scheint den Stemmertern aktuell einfach nicht zu liegen. Trainer Christoph Klein-Reesink hat die Pleite allerdings schon abgehakt und blickt zuversichtlich nach vorne.

Von Tom Veltrup

Erst einen Tag zuvor kam SVB-Coach Christoph Klein-Reesink aus dem Urlaub wieder. Nun musste er bei Regen zusehen, wie seine Truppe erneut gegen einen A-Ligisten den Kürzeren zog. Foto: Sven Thiele

Bezirksligist SV Burgsteinfurt wurde vom frischgebackenen Kreisliga-A-Aufsteiger SC Reckenfeld aus dem Pokal gekegelt – und das gleich in Runde eins. 2:4 (1:3) hieß es nach 90 Minuten aus Sicht der Stemmerter. Für Chefcoach Christoph Klein-Reesink und Co ein kleines Déjà-vu, denn bereits in der vergangenen Spielzeit war in Runde eins gegen Grün-Weiß Amisia Rheine, einen A-Ligisten, Schluss.

„Das war sowohl defensiv, als auch offensiv nicht gut von uns. Die Gegentore haben wir quasi hergeschenkt und vorne etliche Chancen liegen lassen. Wir haben nicht das gezeigt, was wir können“, sah Chefcoach Christoph Klein-Reesink logischerweise keinen allzu guten Auftritt seiner Mannschaft. „Nach einer Woche im Training ist das allerdings nicht ganz unnormal. Wir haken das ab und machen weiter.“

Bereits in Minute fünf musste SVB-Keeper Alexander Moll das erste Mal hinter sich greifen, Alban Leka schob nach einem Querpass ein. Auch beim 0:2 verteidigten die Stemmerter nicht konsequent genug: Nach einem Befreiungsschlag der Gastgeber setzten sie sich außen durch und legten erneut quer, wo dieses Mal Steffen Braun zur Stelle war (23.). Alexander Hollermann sorgte nach einem Zuspiel von Julius Fliß zwar für den Anschluss (33.), kurz vor der Pause köpfte Leka jedoch das 3:1 (44.).

Nach dem Seitenwechsel kam der Bezirksligist noch einmal heran: Lars Bode flankte in den Sechzehner, Hollermann war per Kopf zur Stelle (56.). Danach war der SVB am Drücker, erspielte sich eine Gelegenheit nach der anderen. Sam Anyanwu schob im Eins-gegen-eins gegen Reckenfelds Schlussmann Jan Sobeck jedoch knapp am Tor vorbei. Wenig später vergab auch der eingewechselte Lars Kormann per Kopf. Und das rächte sich wenig später: Auch Braun schnürte den Doppelpack und schickte somit seine Reckenfelder in Runde zwei des Pokals.

„Reckenfeld war sehr heiß auf dieses Spiel und hat sehr viel dafür getan. Gratulation an dieser Stelle“, gab Klein-Reesink nach dem bitteren Ausscheiden nicht den schlechten Verlierer. „Wir wissen das Ganze aber auch einzuschätzen. Wenn wir in vier Wochen noch einmal gegen sie spielen würden, würde ich auch noch ein wenig optimistischer an die Sache heran gehen.

SV Burgsteinfurt: Moll – Bode, Koers, Hauptmeier, Kiwit (46. Kormann) – Greiwe (77. Haziri), Anyanwu – Fliß, Behn (49. Schmieder), Petris (77. Kerelaj) – Hollermann.

Tore: 1:0 Leka (5.), 2:0 Braun (23.), 2:1 Hollermann (33.), 3:1 Leka (44.), 3:2 Hollermann (56.), 4:2 Braun (69.).

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