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Fußball: SV Burgsteinfurt unterliegt FCE Rheine mit 3:4

SVB war am Ende einfach platt

Burgsteinfurt

Zweimal in Führung gelegen und trotzdem verloren: Der SV Burgsteinfurt musste gegen den FCE Rheine nach einem 2:0 zur Pause und 3:2 in der 70. Minute noch in eine 3:4-Niederlage hinnehmen.

Von Günter Saborowski

Zweimal lagen die Stemmerter (hier Alex Hollermann, links, und Sam Anyanwu, r.) gegen den Oberligisten FCE Rheine in Führung und mussten am Ende doch in eine Niederlage einwilligen. Foto: Thomas Strack

Viel hätte nicht gefehlt, dann hätte der SV Burgsteinfurt sein Testspiel gegen den Oberligisten FCE Rheine gewonnen. Ganze drei Minuten fehlten der Mannschaft von Trainer Christoph Klein-Reesink, dann wäre die (kleine) Sensation perfekt gewesen. Aber weil die Stemmerter „platt“ waren und die Rheinenser noch genügend Luft hatten, ging die Begegnung in der Schlussphase doch noch verloren.

Colin van den Berg in der 90. Minute und Gino Lago-Bentron (90+1) verpassten dem SVB in den letzten Spielminuten diese Niederlage, die, gemessen am Einsatz und den Möglichkeiten der Gastgeber, sich irgendwie unverdient anfühlte.

„Ich habe nicht gesehen, wer Ober- und wer der Bezirksligist war“, kommentierte Klein-Reesink das 3:4 (2:0). „Außerdem, wir haben komplett ohne unsere Abwehr gespielt und sind zwei Mal vom Schiedsrichter ausgebremst worden“, hätte der SVB-Trainer in manch einer Szene lieber gesehen, wenn Referee Klaas Meinert einen Vorteil hätte laufen lassen.

Zur Pause führte der SV Burgsteinfurt durch Tore von Volkan Haziri (35.) und Ricardo da Silva (40.) mit 2:0. „Manchmal schlägt Einstellung Aufstellung“, witzelte Klein-Reesink ob des guten Auftritts seines Teams in Hälfte eins. Ein Freistoß aus 22 Metern von Haziri und ein Treffer nach Vorarbeit von Dennis Behn waren die Ausbeute zur verdienten Pausenführung.

Ein Fehlpass durch die Abwehrmitte von Dimitri Nguile führte nach dem Wechsel zum Anschlusstreffer durch Julius Hölscher (52.). Dem 2:2 in der 69. Minute von Colin van den Berg ging eine Kopfballabwehr voraus, die im Sechzehner genau vor den Füßen des Schützen landete.

Doch die Stemmerter ließen nicht locker. Zwar wurde viel mit langen Pässen agiert, aber die waren fast immer gefährlich. So auch beim 3:2 von Dennis Behn (70.), der eine Unaufmerksamkeit der Rheinenser direkt bestrafte.

Dann jedoch ging nicht mehr viel. Die Beine wurden immer schwerer, die Konzentration ließ nach – und das wussten die Rheinenser mit zwei Treffern in den letzten Minuten zu nutzen.

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