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Fotoserie: „Die gute alte Zeit“

Turnerbund ganz groß im Feldhandball

burgsteinfurt

Man mag es kaum glauben, aber Handball wurde in früheren Zeiten – zumindest in Burgsteinfurt, Rheine und Münster – auch unter freiem Himmel gespielt. Feldhandball nannte sich das Ganze, denn der Handball in Hallen wurde erst ab den 1970er Jahren populär.

Günter Saborowski

Mit dieser Mannschaft holte der TB Burgsteinfurt 1960 den Pokal beim eigenen Kleinfeldturnier: (v.l. stehend) Vorsitzender Karl Jobst, Klaus Scheunert, Jörg Gausler, Manfred Köster, Hans-Ernst Prümers, Willi Buddemeyer, Günter Köster, Handballobmann Heini Potthoff; (unten, v.l.) Hans-Jürgen Pintaske, Peter Villain, Günter Klose und Klaus Pintaske. Foto: Jörg Fülling

Das lag daran, dass es in den 1960ern kaum Sporthallen gab. Lediglich Stemmert mit der Baumgartenhalle und, im näheren Umkreis, Rheine mit der Sporthalle der Elisabethschule verfügten über Sporthallen in den genormten Größen.

In Burgsteinfurt richtete der Turnerbund auf dem Sportplatz am Bagno an Christi Himmelfahrt immer ein Pokalturnier aus. Acht Mannschaften nahmen in zwei Gruppen zu je vier Teams daran teil, unter anderem auch der VfL Ladbergen.

Heißes Pflaster

„Ladbergen war damals schon ein heißes Pflaster“, erinnert sich Jörg Fülling, aus dessen Fundus das Bild stammt. Zwei seiner Cousins, Manfred und Günter Köster, standen in der Mannschaft des TBB.

Problematisch war allerdings, dass der Bagnosportplatz nur über zwei Fußballtore in den regelkonformen Maßen verfügte. Für ein Kleinfeldturnier, bei dem natürlich auf kleinere Tore gespielt wurde, unbrauchbar. „Die Tore wurden von einem Mitspieler, Erwin Bartholomaie, hergestellt. Der war Schlosser von Beruf und konnte schweißen“, weiß Jörg Fülling noch genau.

  • Wer Mannschaftsbilder, die mindestens 15 Jahre alt sind und dazu noch ein paar passende Informationen oder Anekdoten auf Lager hat, der darf sich gerne mit der Sportredaktion der Westfälischen Nachrichten in Verbindung setzen (redaktion.bor@wn.de oder sport.ochtrup@wn.de).
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