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Weltcup in Besancon

Wolfgang Probst überzeugt in Südfrankreich

Burgsteinfurt

Das erste Weltcup-Rennen der Paratriathleten fand jetzt in Besancon statt. Dafür wurde auch Wolfgang Probst (Marathon Steinfurt) von Bundestrainer Tom Kosmehl nominiert. Der Burgsteinfurter stellte sich bei hochsommerlichen Temperaturen einer äußerst namhaften Konkurrenz.

Wolfgang Probst (r.) und Olympiasieger Martin Schulz starteten in Besancon. Foto: Kosmehl

Im südfranzösischen Besancon fand am Wochenende der erste Weltcup-Wettbewerb der Paratriathleten in dieser Saison statt. Mit am Start: Wolfgang Probst von Marathon Steinfurt.

Nach der Anreise am Freitag und kurzer Streckenbesichtigung war das Team Deutschland unverschuldet in einen Autounfall verwickelt – jedoch ohne Personenschaden. Die Wettkampfvorbereitung war somit alles andere als ideal, und den Startern fiel die Fokussierung auf das Rennen nicht ganz einfach.

Wolfgang Probst, der seit seiner jüngsten Neuklassifizierung in die Wettkampfklasse PTS5 mit dem Olympiasieger Martin Schulz starten muss, stieg am Samstag um 14 Uhr bei 30 Grad in einen See südlich von Besancon. Der Deutsche kam unter den ersten Zehn aus dem Wasser (12:40 Minuten). Auf der sehr welligen Radstrecke hielt Probst seine Platzierung (38:42 Minuten). Beim abschließenden Lauf (22:43 Minuten) musste er aber die Spanier Perez und Garcia vorbeiziehen lassen und kam als Elfter ins Ziel.

Mit seiner Zeit und der Platzierung in der neuen Startklasse zeigten sich Probst und Bundestrainer Tom Kosmehl angesichts der hochsommerlichen Temperaturen sehr zufrieden.

Probst‘ Teamkollege Martin Schulz gewann nach seinem Erfolg bei der Europameister Ende Mai in Polen auch das Weltcup-Rennen vor seinen Dauerrivalen und Bronzemedaillengewinner der Olympischen Spiele 2020, dem Kanadier Stefan Daniel. Dritter wurde der Brasilianer Ronan Codeiro.

„Das war ein wunderschönes Event in der Natur des Jura mit Zuschauern und Startern aus der ganzen Welt. Auch die Ukraine war wie zuletzt bei der EM Polen mit einer recht großen Mannschaft vertreten“, berichtete Probst.

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