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Handball: Wallkötter-Cup

Zu starke gegnerische Teams: Steinfurt verliert zwei Mal

Steinfurt

Mit zwei Niederlagen ist die SG Handball Steinfurt in den Wallkötter-Cup gestartet. Im zweiten Spiel gegen den Verbandsligisten Wettringen gab‘s dabei auch Positives zu vermelden.

Von Matthias Lehmkuhl

Janine von Ruczicki (Mitte) von der SG Handball Steinfurt warf gegen Wettringen drei und gegen Schüttorf elf Tore. Foto: Matthias Lehmkuhl

Mit zwei Niederlagen ist die SG Handball Steinfurt in ihr Saison-Vorbereitungsturnier – den Wallkötter-Cup – gestartet. Am Freitagabend verloren die Kreisligafrauen gegen den FC Schüttorf mit 18:27 (10:13) und erwartungsgemäß am Sonntagnachmittag mit 14:38 (9:19) gegen den Verbandsligisten FC Vorwärts Wettringen.

In der ersten Partie zeigte Janine von Ruczicki eine überzeugende Leistung. Die Rückraumspielerin warf elf Tore gegen den Landesligisten aus Niedersachsen. „In der ersten Halbzeit waren wir nahezu ebenbürtig. Allerdings haben wir uns in der Abwehr mit der Schüttorfer Kreisläuferin schwer getan“, meinte Niklas van den Berg, Trainer der SG Handball Steinfurt. „Im Angriff ist meine Mannschaft noch zu ängstlich in den Zweikämpfen. In der zweiten Halbzeit haben wir konditionell ziemlich nachgelassen.“

Im Nachbarschaftsderby am Sonntag traten die Steinfurterinnen gegen den haushohen Favoriten Wettringen mit einer Rumpftruppe an. Nur drei Auswechselspielerinnen standen van den Berg zu Verfügung. In den ersten 30 Minuten hatte Maike Bartsch großes Glück, dass die Referees nach einem Griff in den Wurfarm einer Wettringer Spielerin ihr „nur“ eine Zeitstrafe verhängten und nicht die Rote Karte zeigten. Bis zum 9:19-Pausenstand tat sich Carolin Schütz hervor, die als Linksaußenspielerin vier Mal einnetze.

In der zweiten Halbzeit ließen die Offensivqualitäten der Gastgeberinnen arg zu wünschen übrig. Immer wieder wurden die Spielerinnen der SG Handball Steinfurt von Wettringens Abwehr problemlos geblockt. Aber auch dem Verbandsligisten merkte man an, dass er mitten in der Vorbereitung steckt. Im Angriff überzeugte die rechte Seite der Gäste. Auch das Umschaltspiel von Abwehr auf Angriff funktionierte schon ganz gut beim Favoriten aus dem Nachbardorf.

„Ich fand, dass wir in der ersten Viertelstunde ganz gut mitgehalten haben“, lobte SG-Coach van den Berg sein Team: „Danach mussten die Mädels den hohen Temperaturen in der Willibrordhalle Tribut zollen. Hinzu kam die individuelle Klasse von Wettringen. Die waren im Zweikampf viel aggressiver und viel schneller auf den Beinen.“ Die nächste Partie des Gastgebers findet am Mittwoch (27. Juli) um 19 Uhr gegen SuS Neuenkirchen statt.

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