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Radball: 32. Auflage des Modecoiffeur Esfeld-Pokals

Gerdes/Pischl unaufhaltsam

Leeden

Tolle Werbung für den Radball-Sport betrieben am Samstag die Besten ihres Fachs in Leeden. Der Turniersieg ging nach Sachsen-Anhalt. Leeden I kam als Dritter zum Stehen.

Hatten gut lachen: Die Protagonisten der 32. Auflage des Modecoiffeur Esfeld-Pokals. Foto: Jörg Wahlbrink

Radball auf hohem Niveau sahen am Samstag die Zuschauer in der Sporthalle der Grundschule Stift in Leeden. Der heimische Radsportverein „Bergeslust“ hatte sechs namhafte Mannschaften eingeladen, um den 32. Modecoiffeur Esfeld-Pokal auszuspielen.

Der Einladung gefolgt waren die Teams aus Zscherben (Sachsen-Anhalt), Nordshausen (Hessen), Iserlohn (NRW), Suderwich (NRW) sowie die beiden Vertretungen des RSV „Bergeslust“ Leeden. Die beste Tagesform präsentierten Michael Gerdes und Herbert Pischl. Die Männer aus Zscherben waren in der Vorwoche noch knapp in der Aufstiegsrunde zur 1. Bundesliga in Kissing (Bayern) gescheitert. Im Teutoburger Land waren sie dagegen nicht zu stoppen. Alle fünf Partien gewannen Gerdes/ Pischl deutlich, sodass sie am späten Nachmittag verdient die begehrte Trophäe bei der Siegerehrung entgegennahmen.

Pokalverteidiger Daniel Endrowait aus Iserlohn trat in diesem Jahr mit dem Leedener Torspieler Mario Beck an. Der Bundesligist sorgte mit einigen spektakulären Aktionen für Beifall beim fachkundigen Publikum. Doch das neuformierte Duo war auch erfolgreich, denn mit neun Punkten sicherten sich Endrowait/Beck den zweiten Gesamtrang.

Auf Platz drei schoben sich im Endklassement Olaf Wille und Markus Kuhlage. Die erste Mannschaft des heimischen RSV Leeden fand schwer in den Wettbewerb. Nach dem 1:1 zum Auftakt gegen die eigene Zweite mussten Wille/Kuhlage gegen den späteren Turniersieger in eine deutliche 3:7- Niederlage einwilligen. In Match drei wartete erneut ein Vereinskamerad. Denn der Tecklenburger Routinier Rolf Meyer-Brüggemann stieg kurzfristig für den hessischen Traditionsclub SV Nordshausen auf das Sportgerät. Christian Gallinger musste auf seinen etatmäßigen Partner verzichten. Ungeachtet dessen hatte der Kasseler die Reise in den Teutoburger Wald angetreten. Das Team sicherte nicht nur gegen Wille/Kuhlage einen Punkt (Endstand 1:1). Mit fünf Zählern erkämpfte es sich Platz vier, direkt hinter Leeden I, das mit acht Zählern den Bronzeplatz sicherte.

Suderwich war als Außenseiter in das Turnier gestartet, denn der bundesligaerfahrene Jörg Eichler fuhr mit U23-Nachwuchsakteur Luca Zimmermann auf die Fläche. Die Recklinghäuser gewannen das Duell mit der zweiten Vertretung des RSV „Bergeslust“ Leeden. Auch die Zweite des heimischen Radsportvereins musste kurzfristig umstellen, denn Außenspieler Benedikt Morgret hatte sich beim Abschlusstraining verletzt. Partner Christoph Kipp übernahm seine Aufgaben, unterstützt von Vereinskamerad Uwe Hehmann, der in der regulären Saison beim niedersächsischen Oberligisten Hannover das Tor hütet. Für sie blieb im Endklassement nach zwei Unentschieden der sechste Platz, während sich Suderwich mit Rang 5 zufrieden geben musste.

Überzeugen konnte auch das Rahmenprogramm an diesem Nachmittag. Während die Einrad-Abteilung des RBL für Kurzweil sorgte, überzeugten die jüngsten Bergeslust-Radballer in ihren kleinen Einlagepartien. Am Ende eines gelungenen Tags waren sich alle Beteiligten einig: Trotz oder gerade wegen der teils ungewohnten Formationen war die 32. Auflage des Leedener Esfeld-Pokals ein voller Erfolg.

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