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Bezirksliga: Nachbarschaftsderby endet Unentschieden

Kobbo drei – Cheruskia drei

Tecklenburg/Lagge...

Sechs Tore – das Nachbarschaftsderby zwischen Tecklenburg und Laggenbeck in der Bezirksliga endete Unentschieden. Ein interessantes Fußballspiel, das wohl aufgrund des Wetters von nur rund 150 Zuschauern verfolgt wurde.

Erhard Kurlemann

Dicke Luft vor dem Tecklenburger Tor – in der zweiten Halbzeit machte die Cheruskia (in blauen Trikots) viel Druck Foto: Jörg Wahlbrink

Ein interessantes Fußballspiel und sechs Tore: 3:3 (3:1) endete das Nachbarschaftsderby zwischen Tus Graf Kobbo Tecklenburg und Cheruskia Laggenbeck in der Bezirksliga.

Die rund 150 Zuschauer sahen bei regnerischem Wetter zwei unterschiedliche Halbzeiten. Die Gastgeber starteten forsch und attackierten die Cherusker schon an deren Strafraum. Die Folge: Die Gäste aus Laggenbeck kamen nicht ins spiel. „Wir haben uns da ein bisschen ungeschickt angestellt“, bewertete Trainer Vladan Dindic die ersten 20 Minuten der Cheruskia.

Da lagen die Gastgeber schon in Führung. Daniel Lein war nach 16 Minuten nach einer Ecke von Tugay Gündogan der rechten Seite erfolgreich. Zuvor hatte Cheruskia-Torwart Max Schmalz einen Kopfball von Gian-Luca Hoge mit einer Glanzparade abgewehrt. Bei der folgende Ecke war in der Cheruskia-Abwehr niemand für Lein zuständig.

In der 21. Minute erhöhte Christoph Maug auf 2:0, der ein präzises Zuspiel von Gündogan gekonnt verwertete. Die Cheruskia wurde in der Folgezeit besser, erspielte sich erste Chancen. In der 26. Minute markierte Durim Krasniqi den Anschlusstreffer. Durch ein Missverständnis in der Kobbo-Abwehr stand der Stürmer frei und schoss unhaltbar ein.

Die Gastgeber blieben tonangebend. Angriff auf Angriff rollte auf das Cheruskia-Tor. Mergim Selimi köpfte in der 33. Minute nach einem Freistoß von Aytac Kara freistehend zur 3:1-Führung ein. „Ich stand hinter dir und hätte den sonst gemacht“, gratulierte Jost Knippenberg dem Torschützen. Der verletzte Spielertrainer Julia Lüttmann musste früh wechseln und Till Guttek für den agilen Kara bringen, der wegen Oberschenkelproblemen nicht weiterspielen konnte (40. Minute).

„Wir haben uns nach der Pause darauf eingestellt, dass die Cheruskia mehr Druck machen wird“, sagte Lüttmann. „Aber das intensive Spiel der ersten 45 Minuten hat viel Kraft gekostet.“ Cheruskia bestimmt fortan das Spielgeschehen. Für Tecklenburg gab es nur noch gelegentlich Entlastungsangriffe. Zudem häufte sich die Fehlerquote. „“Und wenn nicht Lukas Schell im Tor so einen guten Tag gehabt hätte, wäre mehr möglich gewesen“, lobte Dindic den Keeper der Gastgeber.

In der 52. Minute klärte Schell einen scharf getreten Freistoß von Maik Osterhaus, in der 68. Minute einen satten Schuss von Felix Stehr von der Strafraumgrenze. In der 72. Minute gelang den Gästen der Anschlusstreffer. erneut durch Krasniqi. Freistehend knallte er das Leder aus gut acht Metern in die Maschen.

Auch der Ausgleich deutete sich an. In der 78. Minute drehte Schell einen Schuss von Fabian Harte um den Pfosten. In der 80. staubte der eingewechselte Valon Beqiri zum 3:3-Ausgleich ab. „Wir wollten einen Punkt“ war Cheruskia-Coach Dindic zufrieden. Auch Kobbo-Trainer Lüttmann sprach hinterher von einer gerechten Punkteteilung.

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