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Tecklenburger favorisiert gegen Westfalia Hopsten

TuS Graf Kobbo Tecklenburg will Siegesserie ausbauen

TecklenburgLienen

Der TuS Graf Kobbo Tecklenburg will seine Serie in der Kreisliga A ausbauen. Trainer Julian Lüttmann warnt jedoch davor, die Aufgabe auf die leichte Schulter zu nehmen.

Tobias Mönninghoff

Mark Widdermann (am Ball) will dazu beitragen, dass der TuS Graf Kobbo seine Siegesserie am Sonntag fortsetzt. Foto: Jörg Wahlbrink

Mit einer beeindruckenden Konstanz in den vergangenen Monaten hat sich der TGK Tecklenburg an der Spitze der Fußball-Kreisliga A eingenistet. Im ersten Spiel des Jahres siegten die Kobbos beim ärgsten Verfolger Arminia Ibbenbüren mit 4:1, die Lüttmann-Elf ist nun der große Gejagte im zweiten Teil der Saison. Am Sonntagnachmittag will der Liga-Primus seine Siegesserie weiter ausbauen, um 15 Uhr gastiert Westfalia Hopsten in Tecklenburg.

Was das Aufstiegsrennen betrifft, glaubt Spielertrainer Julian Lüttmann noch nicht an eine Vorentscheidung. „Es ist noch gar nichts entschieden, an einem schlechten Tag kannst du in dieser Liga gegen jede Mannschaft verlieren.“ Beispielhaft sei das mühsame 2:1 im Hinspiel in Hopsten gewesen. „Da hat uns die Westfalia den Schneid abgekauft, da hatten wir durchaus Glück am Ende“, weiß der Angreifer, was ihn und seine Mannen am Sonntag erwartet. Entscheidend sei, das eigene Spiel durchzudrücken und wieder „100 Prozent oder mehr zu geben“, denn, so Lüttmann, „dieses Spiel müssen wir gewinnen“. Personell gibt es bei den Gastgebern noch ein, zwei Fragezeichen. Doch zweifelsohne wird eine starke TE-Elf auflaufen.

In puncto Personal hat sich bei den Gästen im Vergleich zur 0:1-Pleite gegen Dörenthe zuletzt nur wenig geändert. Mit Johannes Uphaus kommt ein weiterer Ausfall dazu, Max Mause plagen Knieprobleme. Hopstens Trainer Frank Greiwe erhofft sich einen mutigen Auftritt seiner Elf. „Wir müssen auch für Entlastung sorgen, ansonsten wird es schwer, deren Offensive 90 Minuten im Zaum zu halten.“ Die individuelle Qualität der Einzelspieler beim Gegner sei hinlänglich bekannt, Greiwe weiß genau, was auf ihn zukommt. Gegenüber dem Dörenthe-Spiel müsse sich die Westfalia vor allem im Spiel nach vorne steigern, „da waren wir einfach zu schwach“. Defensiv hingegen sah er schon einige gute Ansätze, „da haben wir gegen Dörenthe wenig zugelassen“, erhofft er sich eine ähnliche Kompaktheit auch am Sonntag.

93 Tage sind es, die zwischen dem letzten Pflichtspiel des vergangenen und dem ersten neuen Jahres lagen – dementsprechend ist das Heimspiel von SW Lienen gegen den VfL Büren am Sonntag auch eine Standortbestimmung für die Schwarz-Weißen.

„Wir haben in der Winterpause unser Augenmerk darauf gelegt, unsere Defensive zu stabilisieren“, erläutert Trainer Maik Horstkotte im Rückblick auf die lange Winterpause. 53 Treffer erzielte der heimische A-Ligist in 18 Saisonspielen; besser war nur Spitzenreiter TuS Graf Kobbo Tecklenburg. Auf der anderen kassierten die Lienener aber auch 63 Tore; nur beim Tabellenvorletzten SV Dickenberg „klingelte“ es häufiger.

Allein aus diesen Zahlen ergab sich, wo Horstkotte seinen Schwerpunkt in der Trainingsarbeit gesetzt hat. „Ich hoffe, wir haben aus Fehlern gelernt“, sagt er. Die vor der Winterpause angesetzten Testspiele ließen nur in begrenztem Maße Rückschlüsse zu, da einige Begegnungen witterungsbedingt abgesagt werden mussten.

Man darf gespannt darauf sein, was sich die Schwarz-Weißen haben einfallen lassen. Das Spiel gegen Falke Saerbeck wird eine Antwort auf diese Frage liefern. Allerdings vermochte auch Horstkotte am Freitag noch nicht zu sagen, mit welchem Personal er seinen Matchplan umsetzen kann.

Sicher ist, dass Janek Neumann wegen eines grippalen Infektes am Sonntag fehlen wird. Darüber hinaus gibt es noch den einen oder anderen „Wackelkandidaten“, der angeschlagen ist. Endgültige Gewissheit, welche Formation zur Verfügung steht, wird es aber wohl erst am Sonntag geben. „Dennoch“, versichert Horstkotte, „werden wir gegen Saerbeck wieder eine schlagkräftige Mannschaft aufbieten.“

Als Gradmesser für seine Erwartungen mag das Hinspiel dienen, das die Lienener am 1. September mit 3:2 gewannen. Damals lagen sie bis zur 87. Minute noch mit 1:2 hinten, doch in der 87. und vierten Minuten der Nachspielzeit müssten die Schwarz-Weißen durch Treffer von Marc André Hoff und Philip Winkler noch in einen 3:2-Sieg um.

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