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Fußball: Bezirksliga

Aufstellung wird bei der SG Telgte ausgelost

Telgte

Für die SG Telgte geht heute Abend (3.6. 2022) eine sehr erfolgreiche Bezirksliga-Saison zu Ende. In Oestinghausen steht das letzte Saisonmatch an. Gleichzeitig ist es für Frank Busch der Abschied vom Trainerjob bei dem Verein, den er immer als „Herzensangelegenheit“ bezeichnet hat.

Von Karl-Heinz Kock

Frank Busch. Foto: Aumüller

Heute Abend um 19.30 Uhr tritt die SG Telgte zum letzten Saisonmatch beim Tabellensechsten TuS SG Oestinghausen an. Sebastian Neukötter, Jan Plagge, Arbnor Jashari, Felix Depner und Philipp Hartmann werden die Fahrt in den Kreis Soest nicht mitantreten. Das Hinspiel haben die Emsstädter mit 3:0 für sich entschieden. „Oestinghausen ist spielerisch schon gut, hatte allerdings viele Verletzte und hat keine gute Saison gespielt“, so SG-Coach Frank Busch.

Eine Stunde vor Spielbeginn wird sich das Telgter Team zusammensetzen und die Aufstellung auslosen. Von Mannschaftsseite ist dieser Wunsch an ihn herangetragen worden. „Eigentlich bin ich kein Freund davon, aber die Jungs haben darum gebettelt, also machen wir es“, hat Busch eingewilligt.

Gleichwohl erwartet der 58-Jährige „kein Harakiri, sondern einen vernünftigen Auftritt“ seiner Elf. Sollte sich abzeichnen, dass dies nicht gelingt, wäre zur Pause auch ein Abweichen von diesem Wechselspiel möglich. Die Torhüter Sebastian Mende und Nils Hülsmann werden jeweils eine Halbzeit im Kasten stehen. Alle anderen Positionen werden unter den 13 Feldspielern aus dem Lostopf ermittelt.

Für die SG geht in Lippetal eine famose Saison zu Ende. Am Sonntag trifft man sich um 12 Uhr noch zum internen Saisonabschluss, für 18 Uhr ist ein gemeinsames Abendessen geplant. Danach geht‘s in die Sommerpause.

„Die gesamte Entwicklung ist toll. Keno Lubeseder ist inzwischen einer der Besten in der Liga auf seiner Position. Marc Droste hat einen Riesenschritt gemacht. Tom Dombrowsky zeichnet enormer Wille aus und jetzt spielt er richtig guten Fußball. Über Thomas Hitchcock müssen wir gar nicht reden“, so Busch. Auf den Youngster sind offenbar sogar Westfalenligisten aufmerksam geworden. „Fahri Malaj hat noch nie 25 Tore in einer Saison geschossen. Jo Maffenbeier leistet enorm viel Laufarbeit“, kommt der scheidende Coach aus dem Schwärmen gar nicht heraus.

Er selbst scheidet nach zwei Jahren mit „ein bisschen Wehmut“ aus. „Ich habe immer gesagt, dass die SG eine Herzensangelegenheit für mich ist. Aber der Verein hatte andere Ideen. Die Entscheidung ist zu akzeptieren, aber traurig. Am Sonntag mache ich einen Haken dran und es kommt etwas Neues“, so Busch, der seit 28 Jahren als Trainer tätig ist. Unmittelbar nach Ende seiner aktiven Laufbahn als Torwart beim TuS Schloß-Neuhaus und Rheydter SV stieg er als Übungsleiter beim BSV Ostbevern ein. Im Sommer folgt nun das Engagement beim B-Ligisten SC Müssingen. „Ich lasse es auf mich zukommen und versuche, Begeisterung und Eifer bei den Spielern zu wecken.“

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