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Reiten: Provinzialturnier

Der verflixte zweite Sprung – Westbevern wird Fünfter

Westbevern

Im Standarten-Wettkampf beim Provinzialturnier in Appelhülsen landete der RV Gustav Rau Westbevern auf dem fünften Platz. Vor dem abschließenden Springen hatte das Team um Tanja Alfers auf mehr gehofft. Dem stand aber der verflixte zweite Sprung im Weg.

-msch-

Die Mannschaft des RV Gustav Rau belegte im Kampf um die Provinzialverband-Standarte den fünften Platz. Foto: Denise Gehltomholt

Es war der zweite Sprung, der gleich drei Reiterinnen des RV Gustav Rau Westbevern jeweils vier Fehlerpunkte bescherte, so dass es in der Gesamtwertung „nur“ zum fünften Rang reichte. „Schade“, befand Reitlehrerin Tanja Alfers, „zumal mir die drei Springfehler überflüssig erschienen.“

Sei’s drum. Immerhin konnte die junge Truppe aus Westbevern im Kampf um die Provinzialverband-Standarte sieben andere Mannschaften aus dem Gebiet des westfälischen Reitsportverbandes hinter sich lassen. Und immerhin handelte es sich beim Turnier in Appelhülsen um die inoffizielle Westfalenmeisterschaft für Vereinsmannschaften. Die hatte Westbevern im Übrigen 1994 zum letzten Mal gewonnen.

Mit Clara Uhlemann auf Rousha und Veronika Tewes auf Baccarole hatte Westbevern zwei Debütantinnen dabei, die in L-Dressur und Mannschaftskür ihr Können zeigen mussten. Und sie machten ihre Sache gut und landeten mit ihren Teamkolleginnen Sabine Schulze Beckendorf auf Quinie und Lynn Reher auf Lizzie nach den ersten zwei Teilprüfungen auf dem fünften Rang.

Trainingsrunde vor der Prüfung

Beim Geländeritt (A**) am Samstag kamen Linn Zepke auf Ratatouille und Annika Schnüpke auf Rock Star in die Wertung und brachten das Team auf den vierten Platz in der Gesamtwertung nach vorne. „Es war ein fairer Parcours“, lobte Tanja Alfers den Veranstalter, zumal die Appelhülsener es den Gästen gestattet hatten, vor der Prüfung eine Trainingsrunde einzulegen. „Das gibt es auch nicht überall.“

Nun wurde die Erwartungshaltung dann doch plötzlich etwas größer. „Drei Nullrunden und dann mal abwarten, was die Konkurrenz vor uns macht“, wünschte sich Alfers, bevor es am Sonntag ins abschließende Springen ging. Es blieb ein Wunsch, denn nacheinander rasierten Simone Baune auf Cavani sowie Schnüpke und Zepke jeweils die obere Stange des zweiten Sprungs ab. Da half es auch nichts, dass Christian Schulze Topphoff auf Elteon As eine Nullrunde hinlegte. „Nicht zu ändern“, so Alfers, „aber mit dem fünften Platz können wir auch gut leben.“

Der Sieg ging an den RV Lützow Selm-Bork-Olfen vor dem Kreisreiterverband Borken und dem RV Kalthof. Der RV Marl schob sich noch vor Westbevern, der RV Ostbevern reihte sich dahinter ein.

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