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Fußball: Frauen-Landesliga

Eigener Nachwuchs soll bei der SG Telgte die drei Abgänge ersetzen

Telgte

Auf drei Spielerinnen muss die SG Telgte künftig verzichten: Katja Laukötter, Gianna Grillemeier und Anna-Lena Neffe stehen nicht mehr zur Verfügung. Der eigene Nachwuchs soll die Abgänge ersetzen.

„Ein herber Verlust“: Katja Laukötter (r.) hat aufgehört. Foto: Aumüller

Nach monatelanger Fußball-Abstinenz wusste Sebastian Wende nicht so recht, was ihn erwartet, wenn er seine Landesliga-Kickerinnen das erste Mal wieder um sich versammelt. Er wurde positiv überrascht. „Den Leistungsstand der Mannschaft hätte ich durchaus schwächer erwartet“, gesteht der Trainer der SG Telgte. Und die Stimmung, die sei sowieso blendend bei dem lockeren Re-Start in den vergangenen Wochen im Takko-Stadion.

Drei Spielerinnen erleben das nicht mehr mit. Der Coach musste ihre Namen von der Kaderliste streichen. Dazu zählt Mittelfeldtechnikerin Katja Laukötter. „Sie hört auf mit Fußball und hat sich auch schon abgemeldet“, so Wende. „Ein herber Verlust“ sei das. Aus gesundheitlichen Gründen hat sich Anna-Lena Neffe (früher Kortmann) verabschiedet.

Wechsel zu Wacker Mecklenbeck

Gianna Grillemeier geht nicht als richtiger Abgang durch, weil sie seit 2019 infolge einer Verletzung nicht mehr gespielt hat. „Wir hätten uns aber gefreut, wenn sie wiedergekommen wäre. Wir hatten auf eine Rückkehr gehofft“, sagt Wende. „Sie wohnt jetzt in Münster und will den Fahrtweg nicht auf sich nehmen.“ Defensivspielerin Grillemeier, bei voller Fitness eine Leistungsträgerin in Telgte, wolle sich nun dem Westfalenligisten Wacker Mecklenbeck anschließen.

Der SG-Kader soll aus dem eigenen Nachwuchs verstärkt werden. Die sieben Spielerinnen aus der U 17, die zuletzt mittrainiert haben, haben Wende „positiv überrascht“. Der Übungsleiter sagt: „Da sind vielversprechende Talente dabei.“

Das Training und damit die Saisonvorbereitung will Wende ab dem 7. Juli anziehen. Die Frauen-Landesliga soll am 29. August starten. „Bis dahin muss die Mannschaft ja auch bei Laune gehalten werden.“

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