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Volleyball: Bezirksliga Damen

Ems Westbevern gleichauf mit Spitzenreiter VSG Ibbenbüren

Westbevern

Jetzt stehen die Volleyballerinnen des SV Ems Westbevern da, wo sie von Anfang an hin wollten. Punktgleich mit Primus VSG Ibbenbüren im Spitzentrio der Damen-Bezirksliga. Möglich machte dies ein abwechslungsreicher Tiebreak-Erfolg in Sendenhorst.

Bernhard Niemann

Carolin Brockmann kam mit den Westbeverner Volleyballerinnen zu einem 3:2-Erfolg gegen die SG Sendenhorst. Foto: Aumüller

Durch den 3:2 (19:25, 17:25, 25:23, 25:21, 15:6)-Sieg im Nachholspiel bei der SG Sendenhorst rückte die Damen-Volleyballmannschaft des SV Ems Westbevern auf den zweiten Platz in der Bezirksliga vor. Das Team von Fritz Krause liegt nun nach Punkten gleichauf mit Spitzenreiter VSG Ibbenbüren und dem Drittplatzierten SV Teuto Riesenbeck. Dieser Dreikampf verspricht viel Spannung für letzten vier Spieltage, in denen die führenden Clubs noch die Klingen kreuzen. Ems muss bereits am Sonntag gegen den Tabellenführer antreten.

Dank einer guten Moral, Kampfgeist und einem kühlen Kopf sind die Grün-Weißen in Sendenhorst erfolgreich in die „Woche der Wahrheit“ gestartet. Dabei lagen sie bereits mit 0:2 Sätzen hinten. Der dritte Durchgang brachte trotz einiger Wackler die Wende. „In den ersten beiden spielerisch und von den Konzentration her sehr durchwachsenen Sätzen waren die Annahme sehr fehlerhaft, die Abwehrbereitschaft und Blocksicherung eher suboptimal“, blickte Krause zurück.

Durch eine Änderung im Annahmeverbund und veränderte Vorgaben im Angriff gewann das Emser Team immer mehr Sicherheit. Zudem wurden die Angaben zunehmend druckvoller. „Nach dem gewonnenen dritten Satz, der für uns alle eine Erleichterung bedeutete, hatten wir das Spiel voll im Griff. Eine mannschaftlich geschlossene Leistung hat uns dazu geführt, dass wir noch rechtzeitig die Kurve gekriegt haben“, so der Emser Coach. Daniela Brauk bot ein Top-Spiel über die Mitte und vertrat Lisa König (Urlaub) bestens.

Für die Emserinnen war das 3:2 in Sendenhorst der siebte Sieg in Serie. Am Sonntag kommt es zum Spitzenspiel gegen die VSG Ibbenbüren. „Das wird ein ganz anderes Spiel als gegen Sendenhorst. Wir treffen auf eine abgezockte Truppe. Beide Teams kennen sich sehr gut. Wir müssen von Beginn an auf dem Spielfeld präsent sein. Wie immer sind druckvolles und taktisch kluges Aufbauspiel und vor allem konsequentes Handeln im Angriff wichtig. Wir werden versuchen, die Serie auszubauen“, sagt der Übungsleiter mit Blick auf das Gipfeltreffen. Das Hinspiel verlor Ems mit 2:3. Westbevern muss dabei erneut auf Mittelangreiferin Lisa König verzichten. Spielbeginn ist um 16.30 Uhr in der Anne-Frank- Schule in Ibbenbüren.

SV Ems:Brauk, Janke, T. und H. Dierksen, Laus, Brockmann, Stübe und Voßkötter.

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