Leichtathletik

„Jede Oma zählt“: Friesen walken für Afrika-Projekt

Telgte

Walker des TV Friesen nahmen am Sechs-Stunden-Lauf in Osnabrück teil. Sie verbesserten nicht nur ihre Form für den Berlin-Marathon, sondern taten auch noch etwas für den guten Zweck.

wn

Die Walker des TV Friesen haben am Neun-Stunden-Lauf am Rubbenbruchsee teilgenommen. Foto: privat

Als Teil ihrer Vorbereitung für den Berlin-Marathon haben die Friesen-Walker den Osnabrücker Sechs-Stunden-Lauf am Rubbenbruchsee bestritten. Dieses Event findet zu Gunsten der Kampagne „Jede Oma zählt“ von HelpAge Deutschland statt. Mit den Einnahmen werden die Großmütter/Enkel-Projekte im südlichen Afrika unterstützt.

Auf einer 3,1-Kilometer-Strecke wurde der See umkreist und die zurückgelegten Meter addiert. Die Emsstädter starteten gemeinsam hinter dem Läuferfeld. Nach jeder Runde konnte man am gut bestückten Verpflegungszelt eine beliebig lange Pause einlegen. So teilte sich die Walkergruppe je nach Trainingszustand und persönlicher Ambition Stück für Stück in Einzelkämpfer und Kleingruppen auf.

Auch wenn die Walker mehrfach von den Läufern überrundet wurden, waren sie doch immer mitten im Feld. Das trug ebenfalls zur guten Stimmung bei.

Die große Hitze war ein gewichtiger Faktor bei dieser Veranstaltung. Zumindest teilweise spendeten Bäume am Wegesrand Schatten. Alle Teilnehmer waren dankbar, als ab der Hälfte des Rennens ein kühlender Wind aufkam. Trotz der her­ausfordernden Bedingungen hatten alle Friesen-Walker ihre eigenen Ziele übertroffen, als das Schlusssignal ertönte.

Die Ergebnisse im Einzelnen: Martin Braun 45,8 Kilometer, Rainer Slowy 42,7 Kilometer, Petra-Maria Lemmen 41,9 km (gleichzeitig erster Platz der Altersklassenwertung aller Teilnehmer), Klaus Weidemann 39,1 km (dritter Platz in seiner Altersklasse), Brigitte Mahler 38,8 km (Platz drei ihrer Altersklasse), Sylvia Lenschow 38,8 km, Harald Schmidt 34,4 km, Stefanie Holthaus und Klaus Pieper 31,3 km.

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