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Handball: Münsterlandliga

Kattenvenne/Lengerich II ist ein dankbarer Gegner für den TV Friesen Telgte

Telgte

Die HSG Kattenvenne/Lengerich II erwies sich zum Saisonabschluss als dankbarer Gegner für den TV Friesen Telgte. Die Gäste hatten große Probleme im Angriff und kamen nur auf 15 Tore. So wurde es noch ein unbeschwerter und vor allem sehr langer Abend in Telgte.

Lukas Nahrup warf im letzten Saisonspiel vier Tore für den TV Friesen. Foto: Aumüller

Zum letzten Saisonspiel sind noch einmal gut 150 Zuschauer gekommen. Es gab Freibier und es soll bis Mitternacht recht voll gewesen sein an der Telgter Dreifachhalle. Die letzten Nachtschwärmer zog es erst gegen halb vier nach Hause. Zum Glück waren die Gäste von auswärts am Freitagabend keine Spaßverderber.

Die HSG Kattenvenne/Lengerich II war ein äußerst dankbarer Gegner für die Handballer des TV Friesen, die beim 28:15 (14:7) keine Probleme hatten. Die Gastgeber lagen zwar mit 0:1 und 1:2 in Rückstand, zogen dann aber schnell auf 6:2 und 13:5 (27.) davon. Beim 20:9 in der 43. Minute war schon klar, dass die Telgter diesen Abend ganz unbeschwert genießen durften.

Erstaunlich, dass die Friesen in der Hinrunde gegen diese Mannschaft mit 28:30 verloren haben. „Die hatten drei Spieler aus der Ersten dabei und waren auf dem Papier sogar noch stärker als im Hinspiel“, sagte der Telgter Trainer Sebastian Seitz. Ob's am Harzverbot in Telgte lag, dass Kattenvenne/Lengerich II so große Probleme im Abschluss hatte?

„Wir haben es in der Deckung gut gemacht und den Gegner oft nach außen abgedrängt. Und unsere beiden Torhüter haben wieder eine starke Leistung gezeigt“, lobte Seitz. Er war happy. „Wir haben zwar wieder die eine oder andere Chance liegen lassen, aber es war vom Anfang bis zum Ende ein souveräner Auftritt. Es war alles in allem ein runder Abschluss. Die Mannschaft hat gezeigt, dass sie zu Recht da oben mitgespielt hat.“

Blick nach Ibbenbüren

Dass der TV Friesen die Saison in der Münsterlandliga als Dritter und damit nicht auf einen der beiden Aufstiegsplätze abschließt, war schon vorher klar. Nach einem kleinen Training am Dienstag machen die Telgter Handballer bis zur letzten Juni-Woche frei. Und sie hoffen noch auf einen nachträglichen Aufstieg, wenn Meister SG Handball Ibbenbüren II nicht hoch will oder die Erstvertretung aus Ibbenbüren aus der Verbandsliga absteigt. Diese Relegation läuft noch bis zum 10. Juni – just an dem Wochenende, an dem die Friesen auf Mannschaftsfahrt sind. Es könnte dann also wieder eine ganz lange Nacht werden . . .

TV Friesen: Austrup, Deppe – Langenberg (6/3), Nahrup (4), Wessel (4), Kostovski (3), Hotte (2), Tilbeck (2), Kuschmann (2), Sommer (2/1), Enzner (1), Wichmann (1), Große-Schute (1), Kerstiens, Duwe, Duddeck.

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