Reiten: Provinzial-Turnier in Werne

Kleiner Patzer mit großer Wirkung: RV Gustav Rau Westbevern auf Platz zehn

Westbevern

Beim Provinzial-Turnier in Werne musste sich der RV Gustav Rau Westbevern mit dem zehnten Platz zufriedengeben. Das hatte die Equipe anders geplant. Ein Malheur in der Mannschafts-Kür verhinderte ein deutlich besseres Ergebnis.

Bernhard Niemann

Finja Bliesemann vom RV Gustav Rau Westbevern landete mit Drecoll in der Einzelwertung auf dem vierten Platz. Foto: gu

Kleine Patzer im Viereck mit großer Wirkung auf das Gesamtergebnis brachten das Team des RV Gustav Rau Westbevern um ein gutes Abschneiden beim Wettkampf um die Provinzial-Standarte in Werne. Im Vorfeld musste zudem noch umgeplant werden. So blieb bei den hohen Anforderungen aus einer L-Dressur, einer Mannschafts- Kür, einem Geländeritt und einem Springen nur Platz zehn unter 14 Teams.

„Es ist halt so, dass es im Sport, besonders mit dem Pferd, Ereignisse im Wettkampf gibt, durch die sich alle Vorhaben, die man im Training erarbeitet hat, nicht wie erhofft umsetzen lassen“, blickte Trainerin Tanja Alfers auf die dreitägige Veranstaltung zurück. „Das Pech, das sich ein Pferd aus unserem Quartett während des Auftritts vermutlich erschreckt hat, was zu einem kurzen Aussetzer führte, ehe es wieder in der Spur war, hat uns natürlich völlig aus der Bahn geworfen. Die Noten waren entsprechend im Keller“, so Alfers weiter. „Wäre alles einigermaßen glatt gelaufen, hätten wir schon eine vordere Platzierung erreichen können.“

Die Hoffnung darauf war nach dem guten Einstieg mit Rang fünf nach der L-Dressur berechtigt. Karin Schulze Topphoff und Tanja Alfers platzieren sich – und das in einer Konkurrenz, in der Aktive anderer Vereine mit Pferden starteten, die bereits S-Prüfungen hinter sich haben. In der verpatzten Mannschafts-Kür blieb für den RV Gustav Rau nur der elfte Platz und dadurch nach zwei Disziplinen der zehnte Rang im Mannschaftswettbewerb. Alfers, Schulze Topphoff, Lynn Reher und Sabine Schulze Beckendorf bildeten das Kür-Quartett.

Westbevern blieb auf Rang zehn in der Zwischenbilanz nach der Geländeprüfung über 2200 Meter mit 15 Naturhindernissen. Finja Bliesemann lieferte eine souveräne Nullrunde ab. Lynn Reher kam mit einem Fehler durch. Im abschließenden Springen blieben Nina Stegemann und Finja Bliesemann zunächst fehlerlos, ehe Simone Baune und Annika Schnüpke jeweils ein Springfehler unterlief.

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