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Basketball: 2. Regionalliga

Luxus pur – SG Telgte-Wolbeck mit (fast) vollem Kader gegen Werne

Telgte

Im ersten Spiel des Jahres erwartet die SG Telgte-Wolbeck den Tabellenvierten LippeBaskets Werne. Die Personalsituation bei den Gastgebern mutet in diesen schwierigen Zeiten fast wie Luxus an.

Von Ralf Aumüller

Rafael Sierra hat sich für das Heimspiel am Samstagabend gegen Werne zurückgemeldet. Foto: René Penno

Von gehäuften Corona-Erkrankungen oder Quarantäne-Maßnahmen werden die Basketballer der SG Telgte-Wolbeck derzeit verschont. Während andernorts die Personaldecke pandemiebedingt immer dünner wird, hat sich der Kader des Zweitregionalligisten wieder vergrößert. Weil auch Rafael Sierra seine Verletzung halbwegs auskuriert hat, muss das Team nur noch auf den Langzeitverletzten Lukas Buckermann verzichten. Ein Luxus in diesen Zeiten.

„Dass wir personell wieder besser besetzt sind, merkt man auch im Training“, berichtet Coach Marc Schwanemeier von Übungseinheiten mit erhöhtem Konkurrenzkampf. Nach der Weihnachtspause sind die Telgte-Wolbeck Baskets jetzt in der zweiten Woche wieder in der Halle. „Und wir haben mit sehr viel Spannung trainiert“, betont Schwanemeier.

Marc Schwanemeier

Das ist auch nötig im Kampf gegen den Abstieg. Mit zwei Siegen und fünf Niederlagen steht die Spielgemeinschaft auf dem neunten Platz unter zwölf Mannschaften. Und mit den LippeBaskets Werne gastiert am Samstagabend der Tabellenvierte in der Telgter Zweifachhalle. „Ein sehr eingespieltes Team“, so Schwanemeier über die Werner. „Die haben einige Spieler, die schon seit Jahren dabei sind und viele aus der eigenen Jugend.“ Und auch einige, auf die die Telgter besonders aufpassen müssen. „Wenn die heiß laufen, wird es schwierig, sie zu stoppen“, warnt Schwanemeier und fordert: „Wir dürfen Werne nicht in einen Lauf kommen lassen, dann verliert man schnell mal mit 20, 30 Punkten. Wir müssen unterm Korb sehr präsent sein und unsere Größenvorteile ausspielen.“

Dass sie eine Mannschaft mit der Kragenweite der LippeBaskets Werne besiegen können, haben sie im letzten Heimspiel vor der Weihnachtspause bewiesen. Da gewannen sie gegen Salzkotten, einem Tabellennachbarn der Werner.

Für die Spieler, Trainer, Betreuer und Schiedsrichter gilt am Samstag die 2G-Plus-Regel. Die ist, so zumindest der Stand am Donnerstag, ohne Einschränkungen auch für die Besucher verbindlich.

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