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Fußball: Kreisliga A

Mario Zohlen ist kein Typ für eine Saison

Mario Zohlen hat frühzeitig seinen Vertrag bei SW Havixbeck verlängert. Im Interview spricht der Trainer über seinen neuen Club, über Quervergleiche zu seinem alten Verein SG Telgte und über Perspektiven.

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Der ehemalige Telgter Trainer Mario Zohlen hat in Havixbeck verlängert. Foto: Kock

Von 2016 bis 2020 hat Mario Zohlen die SG Telgte trainiert und ist 2018 mit dem Team in die Bezirksliga aufgestiegen. Im vergangenen Sommer ist der Münsteraner zu Schwarz-Weiß Havixbeck gewechselt. Beim A-Kreisligisten hat der 48-Jährige jetzt seinen Vertrag für die kommende Saison verlängert. Im Interview mit WN-Redakteur Ralf Aumüller spricht Zohlen über seinen neuen Club, über Quervergleiche nach Telgte und über Perspektiven.

Ist es in Havixbeck so schön wie in Telgte oder sogar noch schöner?

Zohlen: Zu Beginn war es wegen der Kadersituation nicht ganz glücklich. Wir hatten nicht viele Leute, das war auf Kante genäht. Gegenüber Telgte war das eine extreme Umstellung. Bei der SG gab es nie die Situation, dass man sonntags nur elf Spieler zur Verfügung hatte. Dann hat sich die Lage stabilisiert. Wir haben darüber gesprochen, wie wir die Strukturen verbessern können. In diesem Jahr kommen sechs, sieben A-Jugendliche hoch. Mit ihnen wollen wir etwas aufbauen.

Nach dieser Corona-Saison kann man auch nicht aufhören, oder?

Zohlen: Nein, das ist ja keine richtige Saison. Und ich bin generell kein Typ, der nur für ein Jahr bleibt. Schwarz-Weiß Havixbeck hat auch viele Vorzüge. Vom Umfeld her lässt sich eine Menge bewegen.

Havixbeck steht in der Kreisliga A3 auf dem neunten Platz. Muss man sich Sorgen machen um den Klassenerhalt, wenn zumindest die Hinrunde noch beendet und die Saison gewertet werden sollte?

Zohlen: Wir sind nicht aller Sorgen ledig. Einen Sieg brauchen wir noch, um sicher gehen zu können. Der sollte dann aber auch reichen.

Jens Könemann, der Sportliche Leiter, wird spielender Co-Trainer. Eine Topverstärkung für Ihr Team.

Zohlen: Er war in dieser Saison schon Spieler, hatte aber Verletzungsprobleme. Und weil er selbstständig ist, war er wegen Corona noch vorsichtiger als alle anderen. Jens hat im Training gezeigt, welche Qualitäten er auch mit 36 Jahren noch hat. Ich hoffe, dass er verletzungsfrei bleibt.

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