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Radsport: Landesverbandsmeisterschaft

Nach hektischer Schlussphase wird Patrick Altefrohne Achter

Telgte

Zwei Fahrer setzten sich ab, das Feld dahinter kämpfte um den dritten Platz bei der Landesverbandsmeisterschaft in Werne. In einer hektischen Schlussphase sicherte sich Patrick Altefrohne vom TV Friesen Telgte den achten Platz. Für sein nächstes Rennen in Sachsen hat er nur ein Ziel: „Ankommen und irgendwie überleben.“

Von Ralf Aumüller

Patrick Altefrohne (vorne rechts) gehörte in Werne zum Feld von rund 35 Fahrern, die um den dritten Platz kämpften. Foto: @coffeerideani

Ein Platz in den Top Ten war das offizielle Ziel, das Podium das Geheimziel. Seine Minimalvorgabe hat Patrick Altefrohne erfüllt, den Traum von einer Medaille nicht: Der Radsportler des TV Friesen Telgte landete bei der Landesverbandsmeisterschaft in Werne auf dem achten Rang. Der 30-Jährige gehörte in dem Rennen über 103 Kilometer am Ende zum Feld von rund 35 Fahrern, die um den dritten Platz sprinteten. „Meine Beine haben nicht mehr hergegeben. Ich bin gut zufrieden mit dem Ergebnis“, sagte Altefrohne. „Es hat richtig Spaß gemacht, der Kurs war super zu fahren.“

Patrick Altefrohne

Der 4,7 Kilometer lange Kurs wurde, anders als in den Vorjahren, gegen den Uhrzeigersinn gefahren. Angesichts des Streckenprofils hatte der Telgter erwartet, dass sich unter den insgesamt 120 Startern schnell Gruppen bilden. „Es war das erwartet harte Rennen, es war aber nicht so selektiv wie gedacht. Das Feld ist fast komplett zusammengeblieben.“ Nur der spätere Sieger und Zweite, Justin Wolf und Nils Büttner, setzten sich acht Runden vor Schluss ab. Sie fahren allerdings auch in einer eigenen Liga. „Als sie weg waren, ist es ruhiger geworden im Feld“, so Altefrohne. Diese Gruppe kämpfte nun um den dritten Rang.

Hektisch wurde es erst wieder auf den letzten Kilometern. Der Friesen-Fahrer war froh, dass er von den drei Stürzen nicht betroffen war. In der letzten Kurve lag er auf Platz sechs im Feld. Er konnte auf dem kleinen Anstieg in Richtung Ziel an die vor ihm fahrenden Konkurrenten dranbleiben, aber nicht mehr überholen. So rollte Altefrohne nach 2:31:40 Stunden als Sechster des Feldes und Gesamt-Achter über die Ziellinie. Der Drittplatzierte war gut drei Sekunden schneller, Sieger Wolf mehr als zwei Minuten.

166 Kilometer und 3685 Höhenmeter

Bei seinem nächsten Einsatz würde sich der Telgter eine Platzierung in den Top Ten nicht mal in den kühnsten Träumen ausmalen. Er nimmt am Sonntag an der Erzgebirgsrundfahrt mit Start in Chemnitz teil. 166 Kilometer, 3685 Höhenmeter – „da ist das Ziel nur: ankommen und irgendwie überleben“, so Altefrohne. Es ist das zweite Rennen dieser Saison der Rad-Bundesliga und das erste für den Friesen. Er sagt ehrfurchtsvoll: „Das ist das sportlich anspruchsvollste Rennen, das man als Amateurfahrer bestreiten kann.“

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