Reiten: Provinzial-Turnier in Werne

RV Ostbevern ganz nah dran am großen Erfolg

Ostbevern

Beim Provinzial-Turnier in Werne landete der RV Ostbevern auf dem zweiten Platz. Eigentlich ein tolles Ergebnis, ein klein bisschen ärgerte sich Reitlehrer Hugo Lackhove aber doch. Der Grund: Der Abstand auf den Sieger war minimal.

Ralf Aumüller

Der RVO wurde Zweiter mit (v.l.) Kristina Hollmann, Marina Leimkühler, Vanessa Rusche und Lara Schapmann. Zudem gehörten Malin Beuse, Ann-Kathrin Müller, Bianca Nowag und Luisa Röers zum Team. Foto: gu

Die Provinzial-Standarte hat der erfolgsverwöhnte RV Ostbevern schon öfter bei den Jugendlichen gewonnen. Bei den Großen war der RVO bislang nicht ganz so erfolgreich. Am Wochenende war er ganz nah dran am großen Triumph. „Das wäre ein Highlight gewesen“, sagt Mannschaftsführer Hugo Lackhove nach der Westfälischen Meisterschaft der Reitervereine in Werne. Ostbevern landete in der Kombinierten Prüfung der Klasse L am Ende auf dem zweiten Platz.

Malin Beuse auf Good-Morning, Kristina Hollmann auf Bon Jovy, Marina Leimkühler auf Florida, Ann-Kathrin Müller auf Fider’s Rubin, Bianca Nowag auf Cloé, Luisa Röers auf Sibirian Sensation, Vanessa Rusche auf Chanel und Lara Schapmann auf Captain’s Coco verpassten den Sieg nur um Haaresbreite. Genau genommen nur um 0,25 Strafpunkte im Springen, also einen Zeitfehler. Die Standarte sicherte sich der Großverein RV Lützow Selm-Bork-Olfen mit 194,54 Punkten vor Ostbevern mit 194,29. Auf Rang drei unter 14 Mannschaften folgte der RV Kalthof mit 194,10.

„Das sind nur Kleinigkeiten“, so Lackhove. „Wenn man so knapp hinter dem Ersten liegt, möchte man natürlich auch gewinnen. Sehr schade!“ Nach der Dressur war das Team Dritter. Nach Platz zwei in der Mannschafts-Kür (Musik: Nadine Verenkotte) schob es sich auf den zweiten Gesamtrang vor. Dabei blieb es nach Platz sieben im Gelände und Platz drei im abschließenden Springen. „Es war alles gut, in allen Disziplinen fehlte uns nur ein kleines bisschen Glück“, bilanziert Lackhove. Die Nummer zwei in Westfalen zu sein, ist ja auch kein schlechtes Ergebnis.

Und Geschichte wiederholt sich doch. „Vor 18 Jahren war es vollkommen identisch. Bei der Provinzial-Standarte – ebenfalls in Werne – sind wir auch Zweiter geworden mit ganz knappem Rückstand“, erinnert sich der erfahrene Reitlehrer.

Bei der Westfälischen Pony-Mannschafts-Meisterschaft musste sich der RVO mit dem achten Platz unter neun Vereinen zufriedengeben. „Wir hatten etwas Pech“, erklärt Lackhove nach der Kombinierten Prüfung der Klasse A*. „Gelände und Springen waren gut, die Dressur nicht.“ Aufgrund einer Änderung in der Ausschreibung durfte ausgerechnet das erste Pferd des RVO in der Dressur nicht starten. Die Prüfung ging daneben.

Pia Wiegert belegte mit Rania den vierten Platz in der Einzelwertung. Außerdem starteten für die Pony-Equipe aus Ostbevern Vivien Borgmann mit Chattanooga, Felina Vosskötter mit Tiago, Carina Knappheide mit Wolfskin und Maurice Borgmann mit Keep Smiling.

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