1. www.wn.de
  2. >
  3. Sport
  4. >
  5. Telgte
  6. >
  7. SG Telgte gegen SC Gremmendorf: Blick geht noch in beide Richtungen

  8. >

Fußball: Landesliga Frauen

SG Telgte gegen SC Gremmendorf: Blick geht noch in beide Richtungen

Telgte

Die SG Telgte erwartet Verfolger SC Gremmendorf. Vor dem Start 2020 spricht SG-Trainer Sebastian Wende im Interview über Chancen und Risiken im Tabellenmittelfeld, über einen möglichen Spannungsabfall und über den Kreispokal.

Ralf Aumüller

SG-Coach Sebastian Wende hat mit seiner Landesliga-Elf auf dem fünften Tabellenplatz überwintert. Foto: Aumüller

Das erste Pflichtspiel 2020 bestreiten die Fußballerinnen der SG Telgte am Sonntag gegen den SC Gremmendorf. Anstoß ist um 13 Uhr auf dem Kunstrasenplatz im Takko-Stadion. Telgte ist Fünfter in der Landesliga. Der Westfalenliga-Absteiger aus Münster steht als Siebter vier Punkte dahinter. Das Hinspiel endete 0:0. Sebastian Wende (45), der auch in der kommenden Saison die SG-Frauen trainiert, spricht im Interview über Chancen und Risiken im Tabellenmittelfeld, über einen möglichen Spannungsabfall und über den Kreispokal.

Wie lief die Wintervorbereitung?

Wende: Durchwachsen. Im Training war alles gut, in den Spielen hatten wir noch Luft nach oben. Am Ende hatten wir einige krankheitsbedingte Ausfälle. Die Vorbereitung ist nicht optimal gelaufen, war aber auch nicht unterirdisch.

Hat sich der Kader in der Winterpause verändert?

Wende: Nein. Nele Lüttmann hat bekanntlich aufgehört, sonst sind alle weiterhin dabei. Einige Spielerinnen wie Verena Melchert und Kim Hellweg können aber aus beruflichen oder privaten Gründen nicht mehr regelmäßig trainieren und spielen. Andere kommen so langsam nach längerer Verletzungszeit zurück. Wir haben auf jeden Fall 16, 17 fitte Spielerinnen.

Wie lautet das weitere Saisonziel?

Wende: Das ist schwer zu sagen. Wenn wir eine Serie haben wie in der Hinrunde mit vier, fünf Niederlagen in Folge, könnte es sogar noch eng werden. Eigentlich sollte der Abstand aber groß genug sein. Nach oben könnte es sogar noch spannend werden. Arminia Ibbenbüren II darf nicht aufsteigen. Bei Borussia Emsdetten muss man mal abwarten, wie die Mannschaft ihre ersten Spiele bestreitet. Ein oder zwei Plätze weiter nach oben sitzen für uns sicherlich noch drin. Und wir wollen ins Pokalfinale kommen (Halbfinale am 22. April bei GW Amelsbüren, die Redaktion).

Haben Sie Sorgen vor einem Spannungsabfall in Ihrer Mannschaft, wenn sie sicher im Tabellenmittelfeld steht?

Wende: Die Gefahr besteht, aber das Pokal-Halbfinale ist noch ein lohnendes Ziel. Allein deshalb befürchte ich das nicht. Sollten wir am Ende Achter werden und ins Pokalfinale kommen, wäre das auch okay.

Wie schätzen Sie den ersten Gegner ein, den SC Gremmendorf?

Wende: Das wird schwer. Gremmendorf hat sich, glaube ich, in dieser Saison mehr versprochen. Die Mannschaft hat in den Testspielen gute Ergebnisse erzielt. Bei uns fehlt Alexandra Füchtenbusch, die sich im Kurzurlaub befindet. Das ist ein großer Verlust. Fragezeichen stehen noch hinter Katja Laukötter, Maeva Jocksch und hinter unserer Torfrau Catia Santos Rodrigues. Wenn alle ausfallen, wird es ganz sicher nicht leichter.

Startseite