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Tischtennis: Bezirksliga

SG Telgte hat trotz des Fehlstarts gute Karten

Telgte

Trotz des Fehlstarts hat die SG Telgte in der Bezirksliga gute Karten auf den Klassenerhalt. Nach der langen Corona-Pause haben viele Vereine mit Personalsorgen zu kämpfen. Auch die Telgter sind nicht üppig besetzt, es gibt aber eine gute Nachricht aus der Nachwuchsabteilung.

Matthias Strotmann (r.), hier im Doppel mit Marc Terwort, muss derzeit wegen Rückenproblemen zuschauen. Viele Ausfälle kann sich die SG Telgte angesichts der knappen Besetzung aber nicht erlauben. Foto: Aumüller

Der Westdeutsche Tischtennis-Verband war vorsichtig. Übervorsichtig, wie viele meinen. Wegen der Corona-Pandemie hatten die Funktionäre bereits Anfang dieses Jahres die Saison 2021/22 abgesagt. Für die Spieler und (wenigen) Spielerinnen bedeutete das: fast neun Monate keine Pflichtspiele. Längst nicht alle sind danach wiedergekommen.

Noch drei Seniorenteams

„Das hat bei vielen Mannschaften und vielen Vereinen zu großen personellen Problemen geführt“, sagt Matthias Strotmann, Mannschaftsführer der Telgter Erstvertretung. Vor 2020 hatte die SG fünf Seniorenteams im Spielbetrieb, jetzt sind es drei – in der Bezirksliga, Kreisliga und in der 1. Kreisklasse. Es gibt aber auch eine positive Nachricht bei der Sport-Gemeinschaft: Mit den Jungen 15 hat der Club erstmals wieder eine Schülermannschaft für die Kreisliga gemeldet. „Das ist toll, da ist Potenzial vorhanden“, freut sich Strotmann. Er hofft nur, dass die Vereine in diesem Winter von großflächigen Absagen verschont bleiben.

Immer mit Hilfe aus der Zweiten

Und sich damit auch wieder ganz aufs Sportliche konzentrieren können. Die SG Telgte hat in der Bezirksliga einen Fehlstart hingelegt. Drei Spiele, drei Niederlagen, Platz zehn. „Unsere Nummer eins, Philipp Rust, ist nach Düsseldorf gezogen. Dadurch wird es ganz schwer“, sagt Strotmann. Die aktuelle Nummer zwei in Telgte hinter Björn Busch ist gerade selbst wegen Rückenproblemen auf Eis gelegt. „Wenn weitere Spieler ausfallen und alle aufrücken müssen, wird es noch schwerer. Wir wechseln immer mit Ersatzleuten aus der zweiten Mannschaft durch.“

Matthias Strotmann

Von den elf Teams der Bezirksliga-Staffel 3 steigt der Tabellenletzte definitiv in die Bezirksklasse ab. Die ersten sechs kommen in eine neue Liga. Der Grund ist eine Reform im WTTV, bei der die Bezirke neu zusammengestellt werden. „Und es wird eine Liga dazwischen gebaut“, erklärt Strotmann. „Die ersten sechs Mannschaften unserer jetzigen Liga kommen in die neue Bezirksoberliga, die anderen bleiben in der Bezirksliga.“ Also reicht der SG schon der vorletzte Platz. „Ein Abstieg wäre aber nicht tragisch für uns. Die Bezirksliga ist sehr anspruchsvoll, die Bezirksklasse wäre auch okay“, so der Telgter Teamführer. Er verspricht: „Wir versuchen aber alles, die Klasse zu halten.“

Erster Kandidat auf den Abstieg ist SuS Neuenkirchen. Die Truppe steht mit 0:8 Punkten ganz unten und ist schwer angezählt. Zweimal schon sind die Neuenkirchener nicht angetreten. „Beim dritten Mal sind sie raus“, weiß Strotmann. Offenbar plagen den SuS massive personelle Probleme. Wie so manch anderem Verein nach der hyperlangen Pause.

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