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Basketball: Landesliga

SG Telgte-Wolbeck II ist schon Meister und steigt in die Oberliga auf

Telgte

Schon vier Spiele vorm Saisonende ist die Meisterschaft perfekt: Die zweite Mannschaft der Telgte-Wolbeck Baskets steigt in die Oberliga auf. Mit einem hohen Sieg beim VfL Ahaus hat das Team den Titel klargemacht. Trainer Ralf Paulsen muss nach dieser Saison aufhören.

Von Ralf Aumüller

Das ist die Meistertruppe vor dem Spiel in Ahaus mit (hinten v.l.) Nick Padberg, Lennart Wichmann, Ole Thewes, Marius Schaefer, Christian Holtmann Niehues, Christopher Krone, (vorne v.l.) Nils Reckmann, Till Menke, Kijanusch Holz, Jonah Dohmen, Silas Kunkemöller und Sebastian König. Es fehlen Alexander Krone, Nils Adel und Jasko Duheric. Foto: SG Telgte-Wolbeck

In einem Nachholspiel der Landesliga kommt am heutigen Dienstag (20 Uhr) CSG Bulmke in die Telgter Zweifachhalle. Das Ergebnis? Interessiert eigentlich keinen mehr. „Es geht jetzt nur noch um die Ehre“, sagt Ralf Paulsen, der Coach der SG Telgte-Wolbeck Baskets II. „Wir möchten trotzdem gerne die letzten vier Spiele in dieser Saison gewinnen.“

Die Spielgemeinschaft ist auch nach 14 Partien noch ungeschlagen. Am Sonntagabend hat sie ihre ganz eigene Mai-Tour ins Westmünsterland mit einem 87:32-Sieg beim VfL Ahaus gekrönt. Damit steht das Team bereits als Meister und Aufsteiger in die Oberliga fest. Verfolger TV Emsdetten kann zwar noch punktemäßig gleichziehen, den direkten Vergleich hat aber Telgte-Wolbeck II für sich entschieden.

Ralf Paulsen

Die Partie beim Schlusslicht war so einseitig wie es das Ergebnis vermuten lässt. „Ahaus hatte nur sieben, acht Spieler, wir waren fast komplett. Jeder bei uns hat viel Spielzeit bekommen“, berichtet Paulsen. Nach dem ersten Viertel lag der Tabellenführer schon mit 29:4 in Führung. „Unsere zweite Fünf hat fast die ganze zweite Halbzeit gespielt“, so der Trainer.

Wobei der Unterschied zwischen der ersten und zweiten Fünf sehr klein ist. Den großen und ausgeglichen besetzten Kader nennt Paulsen als eine der Stärken seines Kollektivs. „Ich kann immer durchwechseln, ohne dass das Niveau heruntergeht. Alle Verletzungen und Corona-Fälle konnten wir sehr gut kompensieren.“ Einige Spieler haben auch schon höherklassig Erfahrungen gesammelt. Was den Aufsteiger außerdem auszeichnet: die Atmosphäre in der Mannschaft. „Eine so gute Stimmung habe ich selten erlebt“, lobt der Coach. „Die Jungs haben sich immer unterstützt, haben sich immer auch für den anderen gefreut.“

Trainer-Kandidat ist Mardin Ahmedin

Den Platz in der Oberliga wird die Spielgemeinschaft wohl auch annehmen. „Es gibt dazu noch eine Vorstandssitzung, aber es ist so gedacht, dass wir das machen.“ Bis auf Christian Holtmann Niehues, der aus beruflichen Gründen wegzieht, bleibe der Kader zusammen. Die Reserve spielt dann eine Klasse unter der ersten Mannschaft.

Das aber ohne Trainer Paulsen. Wegen seines Studiums – er verbringt demnächst einige Monate im Ausland – muss er den Posten nach vier Jahren aufgeben. „Was mir sehr schwer fällt“, sagt er. Über die Nachfolge ist noch nicht abschließend entschieden worden. Kandidat ist Mardin Ahmedin, bis zum Ende dieser Saison Spieler der Ersten in der 2. Regionalliga.

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