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Basketball: 2. Regionalliga

Starker Start und gutes Ende für SG Telgte-Wolbeck

Telgte

Der Klassenerhalt ist so gut wie eingetütet für die Basketballer der SG Telgte-Wolbeck. Ein deutlicher Erfolg gegen den TuS Iserlohn legte dafür die Basis.

Von René Penno

Simon König Foto: Penno

Die SG Telgte-Wolbeck Baskets hat den nächsten Schritt Richtung Klassenerhalt gemacht. Gegen den TuS Iserlohn Kangaroos gewann der Zweitregionalligist mit 98:78 (42:45). Damit vergrößerte er den Abstand auf die Abstiegsränge auf acht Punkte und kann den letzten vier Begegnungen der Saison etwas entspannter entgegensehen.

Lange war es ein Spiel auf Augenhöhe. Die Telgter starteten stark und legten mit 7:0 und 11:2 vor. Es lief fast wie am Schnürchen, bis sich die ersten Fehler einschlichen. „In der ersten Halbzeit haben wir noch zu viele Fehler in der Abwehr gemacht“, sagte Trainer Marc Schwanemeier über die ersten Nachlässigkeiten. Das Team gönnte den Gästen aus Iserlohn zu viel Freiraum für Einzelaktionen, die so immer näherkamen und beim 16:16 zum ersten Mal ausglichen.

Die SG Telgte-Wolbeck ließ sich davon aber nicht beeindrucken und lenkte die Partie nach einem zwischenzeitlichen Rückstand (16:18) wieder in die richtige Richtung. Am Ende des ersten Viertels lag das Team mit 27:23 vorne.

Ausruhen konnten sich die Gastgeber gegen die mit nur sechs Spielern angereisten Iserlohner aber nicht. Die blieben jetzt dran und gegen Ende des zweiten Viertels bauten sie den Vorsprung kurz auf sechs Punkte aus (39:45). In die Pause ging es mit 42:45.

Nach dem Seitenwechsel erwischten erneut die Telgter den besseren Start. Schnell lagen sie wieder vorne (50:45) und hatten die Gäste jetzt im Griff. Den Schwung nutzten sie aus, um den Abstand noch größer werden zu lassen. Mit einem 15-Punkte-Polster (73:58) ging es ins letzte Viertel, in dem die Gastgeber nichts mehr anbrennen ließen und den Iserlohn Kangaroos langsam die Puste ausging. Der siebte Saisonsieg für die SG Telgte-Wolbeck Baskets geriet nicht mehr in Gefahr. „Die zweite Halbzeit war ein bisschen besser“, wollte es Coach Schwanemeier mit dem Lob anscheinend nicht übertreiben.

Er hatte seiner Truppe Zonenverteidigung verordnet, womit sie es den Gästen deutlich schwerer machte. Dabei hielt sie auch das Tempo hoch und „damit haben wir viel mehr Druck gemacht“, hatte Marc Schwanemeier das richtige Rezept parat.

Jetzt sind zwei Wochen Pause, dann geht es nach Werne zum Tabellenvierten.

Telgte-Wolbeck: Simon König (18), Schmidt (17), Krapp (14), Blome (12), Patte (12), Sierra (11), Ahmedin (6), Sebastian König (4), Anssari (2), Diaby (2).

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