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Reiten: U25-Nationenpreis

Start beim CHIO Aachen – Bianca Nowag vom RFV Ostbevern erfüllt sich den großen Traum

Ostbevern

Ein Start beim CHIO Aachen – da schlagen Reiterherzen hoch. Beim U 25-Nationenpreis möchte Bianca Nowag vom RFV Ostbevern ins Finale kommen, mit der Mannschaft peilt sie eine Medaille an. Und mehr als nur im Hinterkopf ist schon die Europameisterschaft.

Ralf Aumüller

Bianca Nowag vom RFV Ostbevern mit der Stute Fair Play RB. Foto: privat

Jeder ambitionierte Reiter träumt von einem Auftritt beim CHIO Aachen. Für die meisten bleibt ein Start bei diesem traditionsreichen Turnier in der Soers unerreichbar. Bianca Nowag ist erst 22 Jahre alt und erfüllt sich diesen Traum. Ab dem heutigen Mittwoch vertritt die Dressurreiterin des RFV Ostbevern beim U 25-Nationenpreis in Aachen die deutschen Farben.

„Ich freue mich tierisch, dass ich beim CHIO reiten darf“, strahlt Nowag. Sie zeigte im Juni in Balve und in Riesenbeck starke Vorstellungen mit Fair Play RB. Die 13-jährige Stute wird ihr von Reiner Bockholt aus Steinfurt zur Verfügung gestellt. „Sie ist gut drauf im Moment, ich bin sehr zufrieden und hoffe, dass das auch so bleibt“, sagt Nowag. Sie hat in den zurückliegenden Wochen das Training angezogen, unter anderem in Warendorf mit Bundestrainerin Monica Theodorescu.

Auftrakt mit der deutschen Mannschaft

Dreimal geht Nowag beim CHIO im Deutsche-Bank-Stadion ins Viereck: am heutigen Mittwoch mit der deutschen Mannschaft, am Freitag im Einzel und – wenn sie ins Finale kommt – am Samstag in der Kür. „Es ist auf jeden Fall mein Ziel, dann noch dabei zu sein“, erklärt die Ostbevernerin. Was das Team angeht, ist sie forscher: „Wir wollen eine Medaille holen.“ Es sei aber schwierig, im Vorfeld die Leistungsstärke der Konkurrenz einzuschätzen.

Eine „EM-Sichtung light“

Das große Ziel von Nowag ist ein Startplatz bei der U 25-Europameisterschaft Ende August in Österreich. Sie hat gute Karten: Vier Dressurreiterinnen fahren zur EM, nur drei wurden für Aachen nominiert. „Dass ich jetzt dabei bin, ist ja schon mal ein gutes Zeichen“, weiß sie. „Jetzt ist es wichtig, dass ich meine Leistung halte oder am besten noch steigere.“ Der Nationenpreis in Aachen ist zwar keine offizielle EM-Sichtung, die steht erst Anfang August auf der nächsten Station im Piaff-Förderpreis in Verden auf dem Programm. Aber Theodorescu hat schon im Namen des Trainerteams angekündigt: „Wir werden in Aachen sicher hochkarätig vertreten sein.“

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