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Fußball: Bezirksliga

Telgter Torfabrik macht Pause

Telgte

In der Fußball-Bezirksliga schwächelten am Wochenende die führenden Teams. Die SG Telgte machte da keine Ausnahme. Dabei wäre einiges möglich gewesen.

In dieser Szene behält Niclas Tewes die Oberhand. Unter dem Strich standen gegen Lohauserholz-Daberg allerdings nicht die erhofften drei Punkte für die Telgter Fußballer. Foto: Kock

Eigentlich sind die Telgter Bezirksliga-Fußballer immer für mehrere Treffer oder auch für ein Spektakel gut. Derzeit hat die Torfabrik aber etwas Ladehemmung – oder macht zumindest Pause. Wie beim 0:1 in Hilbeck vor Wochenfrist blieben die Emsstädter auch am Sonntag beim 0:0 gegen den TuS Lohauserholz-Daberg ohne Torerfolg. Drei Stunden ohne Torjubel – das ist sehr ungewöhnlich für die Elf um Malaj und Maffenbeier.

Dabei wären am Sonntag durchaus mehrere Buden möglich gewesen. Aber den Telgtern stand Fortuna nicht unbedingt zur Seite. Gleich zweimal (15./20.) traf Marc Droste in der ersten Halbzeit das Aluminium. Zudem wurde ein Ball in höchster Not von der Gäste-Linie gekratzt (23.). Fahri Malaj (27.) hätte ebenfalls für die SG-Führung sorgen können und bei einer Schusschance von Kevin Wolf (37.) war Gäste-Keeper David Wassmann zur Stelle.

„Wir haben in den ersten fünf bis zehn Minuten nur reagiert, dann sind wir gut reingekommen und müssen mit 1:0, 2:0 oder 3:0 in Führung gehen – dann ist das Spiel entschieden“, bedauerte SG-Übungsleiter Frank Plagge die ausgelassenen Möglichkeiten seines Aufgebotes. „In der ersten Halbzeit haben wir Dusel gehabt“, räumte TuS-Trainer Marco Liedtke dann auch unumwunden nach Spielende ein. „Die zweite Halbzeit war dann besser.“

Allerdings nur aus Sicht des Tabellensiebten, der mehrfach und vielversprechend zum Abschluss kam. Den Emsstädtern mangelte es hingegen nun an der Zielstrebigkeit der ersten 45 Minuten und an Kompaktheit. „Uns fehlte die Leichtigkeit und bei uns ist die Ordnung verloren gegangen. Wenn der Gegner es gut ausspielt, bekommt man dann richtig Schwierigkeiten“, so Plagge in seiner Analyse. Diese Fähigkeit besaß Lohauserholz-Daberg in der Begegnung des fünften Spieltages allerdings nicht wirklich.

Niclas Tewes (70.), der den gegnerischen Keeper schon umkurvt hatte, aber nur das Außennetz traf, und Jan Plagge mit einem satten Weitschuss (85.) hatten die beiden letzten SG-Chancen.

SG: Kersten – Hagedorn, Dombrowsky, J. Plagge, Ad. Krasniqi (69. Kleinherne) – Lubeseder, Hitchcock (82. Röös), Wolf (74. Bemben), Tewes – Droste (86. Jashari), Malaj (74. Maffenbeier). Tore: Fehlanzeige.

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