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Reiten: Jugend-Standarte in Münster

Titelverteidiger RV Gustav Rau Westbevern wieder einer der Favoriten

Westbevern

Nach einem Jahr Pause findet das Jugendturnier des Reiterverbandes Münster wieder statt. Im Standarten-Wettkampf der Stadt Münster stellt der RV Gustav Rau Westbevern zwei Mannschaften. Der Titelverteidiger geht erneut als einer der Favoriten an den Start.

Von Henner Henning und Bernhard Niemann

Der RV Gustav Rau Westbevern mit den Trainerinnen Tanja Alfers (vorne l.) und Karin Schulze Topphoff (vorne r.) stellt zwei Mannschaften in Handorf. Foto: Thomas M. Weber

Im vergangenen Jahr musste der Reiterverband Münster das Jugendturnier samt dem Wettkampf um die Wanderstandarte der Stadt Münster wegen Corona absagen. In diesem Jahr wird der Traditionswettbewerb ausgetragen: Ab Freitag darf der Nachwuchs im Westfälischen Pferdezentrum in Handorf wieder in den Sattel und sich bei der 58. Auflage des Paul-Brintrup-Gedächtnispreises mit der Konkurrenz aus dem Reiterverband messen.

„Wir sind echt froh, dass das Turnier wieder stattfinden kann. Das ist wichtig für die Jugend. Wir waren ja alle wie auf Entzug“, sagt Oliver Schulze Brüning als Vorsitzender des Ausrichter-Verbandes, der sogar entgegen der anfänglichen Planungen wieder Zuschauer an der Sudmühlenstraße begrüßen darf. Bis zu 750 Gäste sind derzeit erlaubt, sie alle müssen einen 2G-Nachweis erbringen. „Mit der Zahl kommen wir gut klar, das wird passen“, ist sich Schulze Brüning sicher.

Der RV Greven wird am Samstag (18 Uhr) den Wettkampf mit den ersten beiden der vier Teildisziplinen, mit der Dressur und dem direkt folgenden Vormustern, eröffnen. Am Sonntag geht es nach der Theorieprüfung dann im Parcours (ab 14.30 Uhr) um den Titel.

Erfahrene Reiterinnen

Welcher Equipe Schulze Brüning und Jugendwartin Britta Krebbing am Sonntagnachmittag zum Sieg im Standarten-Wettkampf gratulieren dürfen, ist nach zwei Jahren Pause noch schwerer zu prognostizieren als früher schon. Zehn Vereine treten an, manche schicken gar zwei Mannschaften ins Rennen. Dazu gehört der RV Gustav Rau Westbevern, der Sieger von 2020. Sechs der vergangenen acht Auflagen gewann das Team von Tanja Alfers und Karin Schulze Topphoff, holte sich vor zwei Jahren den Titel vom RV St. Georg Saerbeck zurück – und dürfte auch diesmal mit erfahrenen Reiterinnen wie Sabine Schulze-Beckendorf und Lynn Reher sowie aufgrund der erfolgreichen Historie in der „Bauernolympiade“ der Großen zu den Favoriten gehören.

Zu den beiden Mannschaften aus Westbevern zählen aber auch Neulinge beim Standarten-Wettkampf. „Wir sind gespannt, wie sich unsere Teams schlagen. Unser volles Vertrauen haben sie“, sagt Alfers. „In allen vier Disziplinen ist eine gute Leistung erforderlich, um vorne mit dabei zu sein. Es kommt auf Kleinigkeiten im Parcours an. Wir würden gerne den Titelgewinn aus der letzten Veranstaltung wiederholen. Es ist aber alles möglich, der Reitsport ist immer wieder für Überraschungen gut. Wir fahren mit Freude und Zuversicht nach Handorf.“

Lernwillig und motiviert

Alfers und Schulze Topphoff sind für die Nachwuchs-Equipen verantwortlich und haben im Training den Bereich Dressur übernommen. Sie haben die Reiterinnen gemeinsam mit Nina Stegemann (Springen), Christian Schulze Topphoff (Vormustern) und Ulrike Schlieper (Theorie) in den vergangenen vier Wochen auf den Standarten-Wettkampf vorbereitet. Dreimal in der Woche Training inklusive am Sonntag forderte den Reiterinnen und Pferden einiges ab. „Alle haben gut mitgezogen, waren lernwillig und stets mit Freude bei den Übungseinheiten dabei“, loben Alfers und Schulze Topphoff.

Zum Kader für beide Mannschaften gehören Greta Bußmann, Mialina Meyer, Clara Prinz, Linn Horstmann, Anna Zepke, Sabine Schulze Beckendorf, Laura Wellenkötter, Lynn Reher und Alexandra Decker.

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