1. www.wn.de
  2. >
  3. Sport
  4. >
  5. Telgte
  6. >
  7. Treffen der ganzen Familie beim RV Gustav Rau Westbevern

  8. >

Reiten: Neujahrsspringen

Treffen der ganzen Familie beim RV Gustav Rau Westbevern

Westbevern

Beim traditionellen Neujahrsspringen des RV Gustav Rau Westbevern steht nicht nur der Sport im Fokus, sondern auch das Vereinsleben. Der Nachwuchs konnte sich schon einmal an die Atmosphäre unter Wettkampfbedingungen gewöhnen.

-ni-

Die jüngeren Reiterinnen und Reiter konnten ihren Auftritt kaum abwarten. Foto: Niemann

Neujahrsspringen, das ist ein Treffpunkt für die ganze Reitsportfamilie des RV Gustav Rau Westbevern. So war es auch am ersten Tag des neuen Jahres, als vier Stunden lang Sport und Kontaktpflege in den Vordergrund rückten. Für die jüngeren Reiter auf ihren Ponys war der Auftritt vor einem großen Publikum ein Höhepunkt. Sie fieberten ihren ersten Runden entgegen und waren froh, als Nina Stegemann im sandigen Viereck der Reithalle das Startzeichen gab. Die Hauptverantwortliche dieser traditionellen Veranstaltung gab nach dem Umlauf auch fachliche Tipps.

Der Nachwuchs konnte sich am Sonntag schon einmal an die Atmosphäre unter Wettkampfbedingungen gewöhnen. Nach den Einsteigern wickelten die Reiterinnen und Reiter auf den Großpferden ihr Pensum ab. Für die Teilnehmer, die zum Westbeverner Kader für den Standartenwettkampf der Stadt Münster beim Agravis-Cup in der Halle Münsterland (12. bis 15. Januar) gehören, war es auch ein gutes Vorbereitungstraining.

20 Aktive, aufgeteilt in vier Gruppen, nutzten die Gelegenheit zu einer zusätzlichen Einheit. Zahlreiche Reitsportfreunde schauten zu und geizten nicht mit Beifall. Beim Neujahrsspringen geht es aber nicht nur um den Sport. Der Vorsitzende Alexander Prinz dankte ausführlich den vielen Helfern im Verein. „Es ist schön, wenn sich alle einbringen. Das kommt natürlich nicht von selbst. Dafür muss man etwas tun. Das heißt, es muss Menschen geben, die sich engagieren für die vielen Bereiche im Vereinsleben. Und davon haben wir im Reit- und Fahrverein Gustav Rau zum Glück sehr viele.“ Der Verein feiert in diesem Jahr sein 100-jähriges Bestehen.

Prinz blickte aber auch noch auf 2022 zurück. „Es entsteht der Eindruck, dass das kein gutes Jahr war. Die Einschränkungen durch Corona und später durch andere Erkältungskrankheiten, natürlich der Ukraine-Krieg, dessen Auswirkungen wir jeden Tag persönlich zu spüren bekommen, die lieben Menschen, die wir verloren haben oder die schwer erkrankt sind, die wirtschaftlichen Probleme, die absehbar und teilweise auch schon spürbar geworden sind – das bedrückt uns alle sehr.“

Der Vorsitzende betonte aber auch: „Wir wollen die schönen Dinge des vergangenen Jahres nicht vergessen, die wir privat und auch beruflich erleben durften. Und da waren die schönen Erfolge unserer Mannschaften und Einzelreiter auf verschiedenen Turnieren, gerade bei der Jugend, und die schönen Veranstaltungen. Die tolle Gemeinschaft hilft über so manche negativen Ereignisse hinweg.“

Startseite