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Basketball: 2. Regionalliga

UBC Münster II ist größer als die SG Telgte-Wolbeck – in allen Belangen

Telgte

Klare Sache im Derby: Die Telgte-Wolbeck Baskets waren chancenlos gegen den UBC Münster II. „Die waren heute größer“, sagte SG-Trainer Schwanemeier. Das gilt wörtlich, aber auch sinnbildlich.

Von René Penno

Schön durchgesetzt: Lukas Buckermann auf dem Weg zum Korb, beobachtet von Leon Schmidt (l.). Foto: Penno

Da war nichts zu holen für die SG Telgte-Wolbeck Baskets. Gegen die Zweitvertretung des UBC Münster gab es eine 53:81 (26:38)-Niederlage. Nur eine Halbzeit hielten die Telgter mit. Einigermaßen zumindest.

Für solche Spiele wurde wohl die Floskel „eingeplante Niederlage“ erfunden. Wenn der Gegner scheinbar übermächtig ist, als unbesiegbar gilt. „Ich hatte das Gefühl, dass wir zu viel Respekt gezeigt haben“, meinte Baskets-Coach Marc Schwanemeier. Es wäre vielleicht mehr drin gewesen, zumindest hätte der Abstand geringer ausfallen können als die 28 Punkte, die es am Ende waren. „Die waren heute größer“, so Schwanemeier. Was auch sinnbildlich gelten kann. Der SG-Trainer bezog sich damit aber auf den körperlichen Vorteil der Münsteraner, die diesen für sich nutzten – neben einer wieder starken Quote an Drei-Punkte-Treffern, mit denen sie in Halbzeit zwei den Unterschied machten.

Marc Schwanemeier

Gleich zu Beginn legte der UBC vor, lag beim 3:10 und 5:13 schon deutlich vorne. Die Baskets konnten in dieser Phase antworten, verkürzten den Abstand, näher dran als auf sechs Punkte kamen sie aber nie. Denn der Tabellenzweite der 2. Regionalliga reagierte prompt und zog wieder davon. Mit 26:38 aus Sicht der Gastgeber ging es in die Pause. Zeit zum Durchatmen und um sich neu zu sortieren.

Aber das brachte nicht viel. Die Münsteraner stellten schnell auf 26:42, mit einem Acht-Punkte-Lauf kam die SG Telgte-Wolbeck noch mal auf zehn Punkte ran (35:45), das war‘s dann aber. Dem UBC gelang jetzt fast alles, er hielt die Baskets souverän auf 20 Punkte Abstand. Der wuchs im letzten Viertel noch auf 30 Punkte an. Da waren die Rollen auf der Platte längst verteilt.

Gegen Dortmund jetzt in der Pflicht

Schwanemeier haderte ein wenig mit dem Spiel seiner Truppe. „Vorne lief der Ball nicht richtig, nicht so wie in den letzten Spielen“, vermisste der SG-Coach diesmal so einiges. „Die Jungs wissen, dass sie es besser können.“ Zeigen können sie das in zwei Wochen in Dortmund-Barop beim Vorletzten. „Das nächste Spiel ist ein Muss“, sagt Schwanemeier deutlich, was er dann erwartet.

Telgte-Wolbeck: Schmidt (12), Seb. König (8), Sierra (7), Simon König (7), Buckermann (4), Patte (4), Anssari (4), F. Blome (3), Krapp (2), Krone (2), Burrichter, Diaby.

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