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Volleyball: 3. Liga Frauen

Nach Limpinsel-Abschied: USC findet Teilzeit-Lösung für die „Zweite“

Münster

Auf der Suche nach einem neuen Trainer für seine zweite Mannschaft ist der USC fündig geworden. Zumindest halbwegs. Nils Kaufmann wird eine Trainingseinheit übernehmen, die anderen werden vom Team organisiert.

Von Wilfried Sprenger

In dieser Saison auf und auch neben dem Feld gefordert: Münsters Ex-Nationalspielerin Johanna Thewes. Foto: wh

Trainer gesucht! Nach dem Abgang von Constantin Limpinsel hat der USC Münster lange nach einem neuen Übungsleiter für seine zweite Frauen-Mannschaft gefahndet. Ergebnislos. „Gute Trainer zu finden, ist echt herausfordernd“, konstatierte Ralph Bergmann, der Sportliche Leiter des Bundesligisten, am Freitag. An diesem Wochenende beginnt die Saison in der 3. Liga. Allein müssen die Spielerinnen die Dinge dann trotzdem nicht regeln. Nils Kaufmann wird die Mannschaft im Heimspiel am Sonntag (16 Uhr, Sporthalle Berg Fidel) gegen den MTV Hildesheim coachen.

Weil sich extern niemand finden ließ, hat der USC nun intern reagiert. Kaufmann, eigentlich geschätzter Jugendtrainer im Club, übernimmt eine der drei wöchentlichen Trainingseinheiten und steht auch an den Spieltagen – sofern es der Jugendspielplan zulässt – an der Seite. Den Rest der Arbeit teilt sich die Mannschaft. Ines Bathen und Anna Hoja verfügen als A-Lizenz-Trainerinnen über ausreichend Expertise. Dazu kommt Johanna Thewes – die inzwischen 48-Jährige bringt ihren Erfahrungsschatz aus vielen Bundesliga-Jahren und exakt 100 A-Länderspielen ein. Im Verbund sollte das funktionieren.

Quartett hat den USC Münster II verlassen

Beim Blick auf den Kader sieht Thewes „eine bunte Mischung“. Da sind einige Spielerinnen mit sehr interessanter Vita. „Aber auch neue Studentinnen, die gerade zur Probe mittrainieren“, erklärt Thewes. Verlassen haben die Mannschaft Mareike Zink (USA), Louisa Janning (aus Studiengründen in Madrid) sowie Wiebke Zink und Jana Peikenkamp – beide haben sich dem Regionalligisten BW Aasee angeschlossen. Wenn Thewes alle Spielerinnen im aktuellen Kader zusammenzählt, kommt sie auf 15. „Aber das ist das Papier“, sagt sie, „es werden nicht immer alle spielen können und verweist auf die Verpflichtungen der jungen Mütter im Team.

Gegen Hildesheim muss Nils Kaufmann mit acht Spielerinnen auskommen. „Wir freuen uns, dass er zugesagt hat und uns hilft. Es hätte nicht funktioniert, wenn wir alles auf dem Spielfeld hätten regeln müssen“, so Thewes.

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