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Volleyball: WEVZA-Cup

„Ohne Wechselmöglichkeiten“: USC spielt in Italien um Europacup-Ticket

Münster

Der USC Münster reist am Mittwoch nach Italien. Es steht der WEVZA-Cup an, mit mindestens zwei Spielen gegen Reale Mutua Fenere Chieri sowie den VBC Cheseaux. Es geht in letzter Konsequenz um einen Startplatz im CEV-Challenge-Cup.

Seit Montag wieder beim USC im Training: Katarina Valkova, Regisseurin und Nationalspielerin Tschechiens. Foto: Jürgen Peperhowe

Chieri im Herbst verspricht einiges, die Sonne lacht über dem Piemont, auf 22, 23 Grad könnten die Temperaturen steigen. Aber der Tross des USC Münster fliegt nicht dorthin, um Urlaub zu machen. Es steht der WEVZA-Cup an, mit mindestens zwei Spielen gegen Reale Mutua Fenere Chieri – auch Chieri 76 genannt – sowie den VBC Cheseaux, italienische und schweizerische Vertreter aus den ersten Volleyball-Ligen. Es geht in letzter Konsequenz um einen Startplatz im CEV-Challenge-Cup. Nur der Sieger kommt allerdings weiter, mit dem VC Wiesbaden, dem RC Cannes und Volley Lugano kämpfen weitere Clubs um ein Ticket.

„Wir sind ohne Wechselmöglichkeiten auf einigen Positionen“, sagte USC-Trainerin Lisa Thomsen vor dem Abflug am Mittwoch. Das Rückticket ist flexibel gebucht, am Sonntag steht das Finale an. Aber, so Thomsen: „Wir sind mit einer kleinen Gruppe mit nur neun Spielerinn unterwegs.“

Zwei der drei Mittelblockerinnen fallen aus

Mit den Langzeitverletzten Tatiana Prosvirina und Luisa van Clewe fallen gleich zwei von ursprünglich drei Mittelblockerinnen aus. Thomsen verspricht bis zum Saisonstart Ende Oktober Aktivitäten auf dem Transfermarkt. In Chieri geht es gleich zum Auftakt gegen die Gastgeberinnen und den Turnierfavorit,dann werden die reaktivierte Juliane Schröder und interimsmäßig Nikolina Maros im Mittelblock agieren. Zudem fehlen die erkrankten Mikala Mogensen und Lilly Topic. Hoffnungsschimmer: Die Nationalspielerin Tschechiens, Katarina Valkova, ist nach der WM seit Montag wieder als Regisseurin zurück.

Thomsen nimmt das alles pragmatisch: „Wir gehen weg vom Ergebnis, das ist zweitrangig.“ Die Entwicklung der Mannschaft ist wichtiger. Sie brauche so oder so Spielpraxis, den Wettkampf. Aber auch der Teamgeist soll weiter verbessert werden. Keinesfalls sei die Reise überflüssig. Gegen hochkarätige Konkurrenz kann das USC-Nonett einen eigenen Klang entwickeln.

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