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Volleyball: Bundesliga Frauen

Scholten wieder dabei: Kleine USC-Gruppe startet in die Vorbereitung

Münster

Einige Wochen war es ziemlich ruhig um den USC Münster, Spielerinnen und Trainerin weilten in der Sommerpause. Am Dienstagabend aber starten Lisa Thomsen und ihre Volleyballerinnen wieder in die Vorbereitung – in einer recht kleinen Gruppe. Einige Akteurinnen weilen noch bei ihren Nationalmannschaften.

Von Henner Henning

Iris Scholten hat ihre Rückenverletzung überwunden und ist zurück beim USC, der am Dienstagabend mit der Vorbereitung auf die Saison beginnt. Foto: Jürgen Peperhowe

In den vergangenen Tagen und Wochen war es ruhig beim USC Münster. Sommerpause, der Volleyball lag in der Ecke. Erholung war angesagt. So urlaubte Trainerin Lisa Thomsen mit der Familie ein paar Tage an der Ostsee, Neuzugang Anna Church verbrachte Zeit in ihrer Heimat – und wurde bei ihrer Reise nach Münster auf eine Geduldsprobe gestellt. Erst verzögerte sich ihr Flug mächtig, dann fehlten bei ihrer Ankunft die Koffer, die am Montag endlich nachgeliefert werden sollten. Gerade noch pünktlich zum Auftakt der Vorbereitung, die der Volleyball-Bundesligist am Dienstagabend aufnimmt.

Wenn Thomsen zur Kickoff-Veranstaltung bittet, ist nur ein Teil der Mannschaft dabei. Katerina Valkova (Tschechien), Nikolina Maros (Österreich), Maria Schlegel (Spanien) und Dalila-Lilly Topic (Schweden) sind noch mit ihren Nationalteams unterwegs, werden zum Großteil erst zum zweiten Block, der am 21. September nach einer kurzen Pause beginnt,, am Berg Fidel erwartet. Und auch Mikala Mogensen, die derzeit in Münster ist, wird sich noch einmal auf den Weg zur dänischen Auswahl machen – ein übliches Prozedere im Volleyball-Geschäft, in dem Abstellungen im Sommer einfach dazugehören. „Das ist eine normale Phase“, sagt Thomsen.

Scholten kann komplette Vorbereitung mitmachen

So wird sie mit sieben Spielerinnen loslegen, neben Libera Church und Angreiferin Mogensen werden Meghan Barthel, Elena Kömmling, Mia Kirchhoff, Luisa van Clewe und Iris Scholten den Eröffnungsworten der Trainerin lauschen. Erfreulich: Die lange am Rücken verletzte Scholten ist wieder fit, wird die Vorbereitung komplett beim USC bestreiten können. Im Oranje-Team ist sie derzeit auf der Diagonalen die Nummer drei, rückt nur im Falle eines Ausfalls einer Teamkollegin noch ins Aufgebot, das die WM im eigenen Land im Blick hat. „Wir haben das Okay von der niederländischen Nationalmannschaft“, sagt Thomsen, die sich über Scholtens Rückkehr freut.

Die 22-Jährige wird sich wie der Rest des anwesenden Septetts am Mittwoch und Donnerstag ersten Leistungstest, die der neue Physio-Partner Rehab Five durchführt, unterziehen und erste Balleinheiten am jeweiligen Abend absolvieren. Bis zur Pause am 10. September stehen Athletik, Technik und Ballkontrolle auf der To-do-Liste, die auch die neuen Co-Trainer Matthias Pack und Kiyarash Maleki mit abarbeiten.

Blockerin soll noch kommen

Wann der USC, der erst in Phase zwei Testspiele wie etwa in Luxemburg gegen den französischen Erstligisten Terville bestreiten wird, seinen Kader komplett haben wird, ist noch offen. An der Verpflichtung der noch fehlenden dritten Blockerin arbeitet der Club, eine Kandidatin scheint aus den USA zu kommen. „Was bei der Suche für diese Position passiert ist, reicht für zehn Transferperioden. Wir waren mehrmals kurz vor Abschlüssen, hatten schon fünf, sechs Verträge vorliegen. Aber dann ist immer wieder was passiert“, sagt Thomsen, sieht die Personalie jedoch recht gelassen. Natürlich hätte sie ihr Aufgebot schnellstmöglich beisammen, noch aber ist genug Zeit bis zum Liga-Start am 29. Oktober in Neuwied. Erst einmal legt der USC nun los.

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