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Volleyball: Trainerin lobt gute Leistungen beim Turnier in Wiesbaden

Thomsen sieht USC „auf richtigem Weg“

Münster

Zweieinhalb Wochen vor dem Saisonstart nähern sich die Bundesliga-Volleyballerinnen des USC Münster der Form, die sich Trainerin Lisa Thomsen wünscht. Beim Turnier in Wiesbaden überzeugte das Team vor allem gegen Vizemeister Stuttgart. Sorgen bereitet eine Außenangreiferin.

Von Wilfried Sprenger

Lisa Thomsen ist zufrieden mit dem Stand der Vorbereitung. In zweieinhalb Wochen startet der USC in die neue Bundesliga-Saison. Foto: Jürgen Peperhowe

Im Rahmen der Vorbereitung auf die neue Saison in der Bundesliga legen die Damen des USC Münster zu. Am Wochenende testete das Team in Wiesbaden gegen drei Ligakonkurrenten. „Ich bin sehr zufrieden, wir sind auf dem richtigen Weg“, befand Trainerin Lisa Thomsen vor der Rückreise nach Münster.

Die Unabhängigen bestritten das Turnier mit einem 10er-Kader. Talent Mia Kirchhoff spielte mit dem VC Olympia in der Zweiten Liga, Elena Kömmling blieb wegen nachhaltiger Rückenbeschwerden daheim. „Ich hoffe, dass sie möglichst rasch ins Balltraining zurückkehrt. Bei 100 Prozent wird sie zum Saisonstart sicherlich nicht sein“, prognostizierte Thomsen. Ohne Kirchhoff und Kömmling fehlten dem USC zwei Außenangreiferinnen. Die Verbliebenen, Marta Hurst und Maria Schlegel, hatten in Wiesbaden gewiss den härtesten Job.

Am Samstag traf Münster zunächst auf Nawaro Straubing. Nach dreistündiger Busfahrt blieb nur die Erwärmungsphase als Vorbereitung. Der USC gewann die Begegnung mit 3:0 (25:20, 25:23, 25:20). „Das war sehr ordentlich“, kommentierte Thomsen.

Nach Ruhephase im Hotel bestritt Münster die zweite Begegnung. Am Abend war Vizemeister Stuttgart der nächste Gegner. Die Süddeutschen schöpften aus einem 14er-Aufgebot, lange leistete der USC erheblichen und erfolgreichen Widerstand. „Beide Mannschaften haben auf hohem Niveau gespielt. Das war klasse und hat uns gezeigt, welche Möglichkeiten wir haben“, konstatierte Thomsen nach dem 0:3 (24:26, 21:25, 20:25). Immer erst am Ende der jeweiligen Sätze setzten sich die Schützlinge von Tore Aleksandersen ab. Thomsen: „Wir waren da, hatten ganz starke Momente in der Verteidigung und haben im Zuspiel gute Entscheidungen getroffen. Im Angriff sehe ich noch Luft nach oben, da ist das Potenzial noch nicht ausgeschöpft.“

Am Sonntag bestritt Münster gegen Gastgeber Wiesbaden das letzte Turnierspiel. Wieder spielte der USC einen starken ersten Abschnitt (20:25). Danach machte sich der Kräfteverschleiß bemerkbar. „Marta und Maria waren auf den Außenpositionen stehend k.o.“, erklärte Thomsen. Als Reaktion schickte sie Iris Scholten von der Diagonalen nach Außen, auf der Position der Niederländerin übernahm Nikolina Maros. „Unser Spiel ist ein bisschen aus der Balance geraten. Aber das ist wirklich auf die Müdigkeit einiger dauerhaft geforderter Spielerinnen zurückzuführen“, so Thomsen. Der USC hielt gegen Wiesbaden im zweiten Satz (23:25) noch dagegen, im dritten (15:25) dann nicht mehr.

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