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Volleyball: Bundesliga Frauen

USC im Duell mit „kampfstarken Giftzwergen“ Straubing

Münster

Die Zwischenbilanz ist sehr positiv, nach zwei enttäuschenden Jahren läuft es wieder beim USC Münster. Mit Rang fünf liegt der Bundesligist über dem Soll. Und auch der Gegner am Berg Fidel soll bezwingbar sein.

Lisa Thomsen in ihrem Element: Münsters Trainerin sah zuletzt überwiegend gute Leistungen ihrer Mannschaft. Gegen Straubing strebt der USC den schon sechsten Saisonsieg an. Foto: Jürgen Peperhowe

MünsterZahlen lügen nicht. Im Sport, der Erfolg und Misserfolg über Zeiten, Weiten, Höhen und Punkte definiert, sowieso nicht. Zahlen sind dort die Messlatte und die Basis für Verortungen. Die Volleyballerinnen des USC Münster belegen im Klassement der Bundesliga aktuell Platz fünf. Was so nicht zu erwarten war und Ausdruck einer hervorragenden Bilanz ist: Von sieben Spielen gewannen die Unabhängigen fünf. Fehlen noch zwei zum gesamten Ertrag der vergangenen Saison. Es läuft beim Liga-Dino.

Noch schwere Aufgaben

An diesem Samstag bietet sich dem USC die Chance, den blitzsauberen Start frisch aufzupolieren. Im Heimspiel gegen Nawaro Straubing (19.30 Uhr, Sporthalle Berg Fidel) kann er die Favoritenrolle nicht ablehnen. Die Niederbayern kassierten zuletzt sechs Niederlagen am Stück, in guter und statistisch vorzeigbarer Erinnerung ist eigentlich nur der 3:0-Auftaktcoup in Aachen. Jüngst gegen Schwerin setzte es eine derbe Schlappe. Beim 0:3 trug der Tabellenvorletzte lediglich 42 Punkte zusammen. Nun ist zu beachten, dass das Restprogramm beider Teams in der Hinrunde Veränderungspotenzial besitzt. Münster tritt noch in Schwerin (3.), Dresden (4.) und gegen Potsdam (1.) an, Straubing spielt gegen Potsdam, in Neuwied (12.) und gegen Erfurt (9.). Mit Blick auf die folgenden, sehr knackigen Aufgaben wäre es wichtig für den USC, gegen Straubing eine zusätzliche Rücklage zu schaffen.

Lisa Thomsen

„Wenn wir konzentriert sind und volleyballerisch an unser Limit kommen, werden wir ein gutes Ergebnis erzielen“, sagt Lisa Thomsen. Wenn nicht, könne der Schuss auch nach hinten losgehen. Ungeachtet der Tabellensituation zollt die USC-Trainerin dem Kontrahenten „größten Respekt. Da kommen kleine kampfstarke Giftzwerge – und das meine ich im positiven Sinne – auf uns zu, die wirklich keinen Ball verloren geben und immer wieder aufstehen. Es wird sehr wichtig sein, dass wir diesen Fight annehmen.“

Spielerisch sollte der USC Vorteile haben. Die guten Ergebnisse und die überwiegend vorzeigbaren Leistungen in dieser Saison haben das Selbstvertrauen aller gestärkt. Im Gegensatz zur vergangenen Spielzeit bleibt Münster auch in schwierigen Situationen aufrecht und mutig. Das schlug sich unter anderem in knapp gewonnenen Sätzen nieder. „Die Entwicklung jeder Einzelnen ist gut, auch das Trainerteam lernt täglich dazu“, konstatiert Thomsen. Sie selbst lege Wert darauf, „Niederlagen nicht mehr so schwer zu nehmen und positiv zu bleiben. So kann ich der Mannschaft die meiste Energie geben und ihr am besten helfen.“

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