1. www.wn.de
  2. >
  3. Sport
  4. >
  5. Usc-muenster
  6. >
  7. USC ist froh, hat aber noch Probleme: „Wir sind noch am Anfang“

  8. >

Volleyball: Frauen-Bundesliga

USC ist froh, hat aber noch Probleme: „Wir sind noch am Anfang“

Münster

Ähnlich wie im Vorjahr startete der USC Münster richtig stark in die Saison in der Volleyball Bundesliga. Zwei Siege zum Start geben ein gutes Gefühl und Selbstbewusstsein. Doch für Trainerin Lisa Thomsen ist klar, dass vor den Unabhängigen noch eine Menge Arbeit liegt.

Von Henner Henning

Raus mit der Freude: Iris Scholten (2.v.r.) einen Punkt gegen Erfurt – weiß aber auch, dass sich der USC steigern muss. Foto: Jürgen Peperhowe

Fünf Punkte aus zwei Partien, eine von fünf noch ungeschlagenen Mannschaften in der Volleyball-Bundesliga. Der Start des USC Münster ist ähnlich geglückt wie im Vorjahr, als es zum Auftakt gar sechs Zähler gegeben hatte. Doch der samstägliche 3:2-Erfolg gegen SW Erfurt offenbarte auch, dass vor den Unabhängigen noch eine Menge Arbeit liegt. „Natürlich lief nicht alles rund, wir haben zwischendurch den Faden verloren“, erklärte Trainerin Lisa Thomsen, der Kapitänin Iris Scholten beipflichtete: „Wir haben im dritten und vierten Satz und auch zu Beginn des Tiebreaks zu viele Fehler gemacht.“

In den von der Niederländerin angesprochenen Abschnitten offenbarte der USC Schwächen und hatte schon ab Mitte des zweiten Durchgangs Probleme, sich auf das besser werdende Erfurter Spiel einzustellen. „Insgesamt war keiner von uns konstant über die volle Spielzeit“, gestand Scholten, die „persönlich nicht immer ein gutes Gefühl am Netz“ hatte. Es ruckelte und wackelte noch erheblich bei den Grün-Weißen, die Folgen der komplizierten Vorbereitung mit vielen Ausfällen waren deutlich zu sehen. „Es war auch individuell noch ein Auf und Ab. Aber wir dürfen nicht vergessen, dass wir auch erst eine Woche weiter sind als letzte Woche. Wir sind noch am Anfang und müssen uns weiter finden. Das wird noch etwas dauern“, sagte Thomsen.

Bereits am Mittwoch in Aachen

In dieser Woche wird der Trainerin nicht viel Zeit bleiben, die Entwicklung ihrer Mannschaft voranzutreiben. Bereits am Mittwoch (18.30 Uhr) geht es zur nächsten Bundesliga-Aufgabe bei den Ladies in Black Aachen, am Samstag (19 Uhr) folgt das Achtelfinale im DVV-Pokal beim VfB Suhl. Da hilft das nach der geglückten Wende gesteigerte Selbstvertrauen – der USC lag gegen Erfurt im Tiebreak 1:6 zurück – sicher. „Es war wichtig, dass wir zurückgekommen sind“, sagte Juliane Schröder, die zum zweiten Mal zur wertvollsten Spielerin auserkoren wurde und damit einen großen Anteil hatte, dass ihr Team nach zwei Spieltagen mit fünf Punkten dasteht.

Startseite