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Volleyball: WEVZA-Cup

USC bekommt in Italien plötzlich Chance auf den Europapokal

Münster

In der Bundesliga hatte der USC Münster in den vergangenen beiden Jahren jeweils als Neunter die Qualifikation für die Playoffs verpasst – und dennoch bekommen die Unabhängigen unverhofft im Oktober die Chance, sich für einen internationalen Wettbewerb zu qualifizieren.

Lang ist es her: Im November 2012 spielte der USC, damals mit Sarah Petrausch, gegen Hapoel Kfar Saba, letztmals international. Nun gibt es eine kleine Chance auf ein Europapokal-Ticket. Foto: Jürgen Peperhowe

Lange liegt der letzte europäische Auftritt des USC Münster zurück. Im November 2012 spielten die Unabhängigen im Challenge-Cup mit, gewannen am Berg Fidel mit 3:0 gegen Hapoel Kfar Saba. Das Rückspiel in Israel aber sagte der Volleyball-Bundesligist damals wegen des schwelenden Gaza-Konfliktes ab.

Seitdem war der ehemalige Europapokal-Sieger international allenfalls zu Vorbereitungsspielen unterwegs. Nun aber erhält er die Möglichkeit, durch die Hintertür zurück auf die kontinentale Bühne zu kehren. Beim WEVZA-Cup (13. bis 16. Oktober) spielen sechs Teams einen Startplatz für den Challenge-Cup aus – und die Grün-Weißen, die zuletzt in der Bundesliga zweimal als Neunte die Playoffs verpasst hatten, sind dabei.

In zwei Gruppen geht es vor den Toren Turins um das Ticket, in Gruppe B trifft der USC auf den VBC Cheseaux (Schweiz) und Gastgeber Reale Mutua Fenera Chieri, der als letztjähriger Playoff-Viertelfinalist in Italiens Top-Liga ein Turnierfavorit ist – wie in Gruppe A der RC Cannes, der es mit Volley Lugano sowie dem VC Wiesbaden zu tun bekommt. Die beiden Gruppenersten kämpfen dann im Finale um den Startplatz.

Ralph Bergmann

Über die Einladung zur Premiere des WEVZA-Cups freut sich der USC, der zwei Wochen vor dem Bundesliga-Start in Neuwied gleich einmal auf Herz und Nieren geprüft wird. „Wir gehen bei dieser Konkurrenz in einer Außenseiterrolle in das Rennen. Wenn es nicht klappt, dann war das qualitativ hochbesetzte Turnier aber eine sehr gute Vorbereitung für die Liga“, sagt Ralph Bergmann, Sportlicher Leiter des USC.

USC sucht noch eine Mittelblockerin

Seit gut einer Woche hat die Mannschaft von Trainerin Lisa Thomsen die erste heiße Phase vor der Saison eingeläutet. Bis zum 10. September stehen zunächst intensive Athletik- und Technik-Einheiten auf dem Trainingszettel der 36-Jährigen, ehe es nach zehn Tagen Pause im zweiten Teil der Vorbereitung in das Feintuning geht. Bis dahin soll dann der Kader – im derzeit arbeitenden siebenköpfigen Aufgebot fehlen noch Münsters Nationalspielerinnen – komplett und die dritte, noch gesuchte Mittelblockerin verpflichtet sein.

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