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Volleyball: Frauen-Bundesliga

„Gibt uns Schub“: USC reist nach Suhl-Sieg selbstbewusst nach Wiesbaden

Münster

Erst am Mittwochabend sicherte sich der USC Münster einen klaren 3:0-Erfolg gegen den VfB Suhl. Doch kaum ist der eine Sieg gefeiert, richten sich die Augen schon auf die nächste Aufgabe. Gegen Wiesbaden erwartet Trainerin Lisa Thomsen ein „50:50-Spiel“.

Trainerin Lisa Thomsen und der USC Münster müssen nach dem Sieg gegen den VfB Suhl in Wiesbaden ran. Foto: Jürgen Peperhowe

Am Freitagmittag saß Lisa Thomsen am Schreibtisch und nutzte die knappe Zeit. 40 Stunden nach dem 3:1-Erfolg über den VfB Suhl war die Trainerin des USC Münster vertieft in die Vorbereitung auf die nächste Partie, die für den Volleyball-Bundesligisten am Samstag (18.10 Uhr, Sport 1) beim VC Wiesbaden steigt. Die Aufarbeitung des eigenen Spiels, die Analyse des Gegners – Routine. Und doch immer wieder eine Herausforderung.

Eine solche wartet auf die Unabhängigen in der hessischen Hauptstadt, Thomsen erinnert an die „knappen Begegnungen der vergangenen Jahre“. Jeweils zwei Siege gab es in den Spielzeiten 2020/21 und 2021/22 für die Kontrahenten, on top entschied der USC das Pokal-Viertelfinale vor fast genau einem Jahr in Wiesbaden mit 3:0 für sich. Schöne Erinnerungen, die gerne mit einem weiteren Auswärtssieg aufgefrischt werden dürfen. „Das wird ein 50:50-Spiel“, meint Thomsen, die sich vom aktuellen Tabellenstand nicht blenden lässt. In der steht Münster mit elf Punkten auf Rang fünf, der VCW ist dagegen mit nur einem Sieg (3:2 gegen Straubing) und drei Zählern (2.3 gegen Dresden) derzeit Vorletzter. „Ich schaue ohnehin nicht oft auf die Tabelle. Die spiegelt derzeit nicht das Leistungsvermögen Wiesbadens wieder.“ Eine „super gefährliche Mannschaft“, so die 37-Jährige, sei der VCW um Urgestein Tanja Großer, Lena Große Scharmann oder Jodie Williams. „Sie spielen als Team sehr gut zusammen, kommen auch viel über Emotionen und können so in einen Flow kommen. Wir müssen wieder ans Limit gehen.“

Schröder fällt wohl weiterhin aus

An diesem bewegten sich die Grün-Weißen um Kapitänin Iris Scholten gegen Suhl, kämpften sich aus den heiklen Momenten (wie in Satz drei) zurück. „Das gibt uns einen Schub und Selbstvertrauen. Wir haben gesehen, dass wir aus schwierigen Phasen zurückkommen können“, sagt Thomsen, die in Wiesbaden wohl auf den Kader vom Mittwoch zurückgreifen kann. Heißt: Juliane Schröder, die nach ihrer Sprunggelenkverletzung individuell trainiert und schon leichte Sprünge machen konnte, wird wohl wieder nur auf der Bank Platz nehmen. Von dort soll sie wieder ihre „Erfahrung und positive Energie“ einbringen. Das wird nötig sein, um wie in der vergangenen Saison im Pokal Wiesbaden als Sieger zu verlassen.

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