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Volleyball: Fauen-Bundesliga

Starke Bilanz: Warum der USC die halbe Playoff-Miete schon sicher hat

Münster

Die Bilanz, die der USC Münster bislang erspielt hat, liest sich gut. 16 Punkte aus acht Partien sind ein starker Schnitt, der Kurs auf die Playoffs ist eingeschlagen. Als Tabellenfünfter geht der USC in die kurze Weihnachtspause.

Von Henner Henning

Maria Schlegel und der USC Münster haben mit 16 Punkten aus acht Partien bislang eine sehr gute Hinrunde gespielt – und dürfen so guten Gewissens zumindest kurz Weihnachten feiern. Foto: Jürgen Peperhowe

Sechs Siege aus acht Saisonpartien, in der Summe 16 Punkte auf dem Konto. Die Bilanz des USC Münster kann sich bislang sehen lassen, die Ausbeute bedeutete Platz fünf zum Weihnachtsfest. Blickt man auf die vergangene Spielzeit zurück, sind die bereits gewonnenen Zähler mehr als die halbe Miete auf dem Weg in die Playoffs. Damals wurden die Roten Raben Vilsbiburg mit 31 Punkten Achte.

Münster hatte die Saison-Zugabe verpasst, kam lediglich auf 23 Zähler – und ist nun auf gutem Wege, diese Marke zu übertreffen. Das Team wirkt gefestigter und übersteht als kampfstarkes, emotionales Kollektiv auch schwierige Phasen wie gegen Erfurt (3:2), Suhl (3:1), Wiesbaden (3:2) oder am vergangenen Samstag gegen Straubing (3:1). Die Partien gegen direkte Konkurrenten entschieden die Schützlinge von Trainerin Lisa Thomsen bislang fast ausnahmslos für sich, einzig bei den Ladies in Black Aachen gab es – wie auch in Stuttgart – eine 0:3-Niederlage.

USC trotzt Widerständen

Dabei trotze Münster einigen Widerständen, gerade die personellen Rückschläge auf der Mittelblock-Position mit den langfristigen Ausfällen von Luisa von Clewe, Tatiana Prosvirina, Lilly Topic und zuletzt dem kurzzeitigen Fehlen von Rückkehrerin Juliane Schröder hatten es in sich. Doch Nachverpflichtung Daniela Öhman, die sich gut und schnell eingefügt hat, und Allrounderin Nikolina Maros rückten erfolgreich nach, sind neben der zurzeit blendend aufgelegten Kapitänin Iris Scholten Garanten für die bislang gute Hinrunde.

„Bislang haben wir es ganz gut gemacht“, sagte Maria Schlegel, die auf Außen-Annahme wie schon im Vorjahr einen mehr als soliden Job macht. Dass es immer wieder mal Phasen gibt, in denen es wie etwa in den Sätzen drei und vier gegen Straubing eher mäßig läuft, weiß auch sie. „Das war sicher nicht genug von uns. Aber wir haben uns als Team herausgezogen aus der Situation“, erklärte die Spanierin.

Weihnachtspause wird ein kurzes Vergnügen

Für sie wie für ihre Mannschaftskolleginnen wird Weihnachten 2022 ein kurzes Vergnügen. Noch bis Donnerstag bittet Thomsen zum Training, nach zwei freien Tagen geht es mit der Vorbereitung auf die Partien in Schwerin (27. Dezember) und in Dresden (30. Dezember) – zwischen den beiden Partien bezieht der USC in Kienbaum Quartier – weiter. „Das ist halt so“, sagte Schlegel, die dennoch zum Fest in die Heimat zur Familie fliegen wird. Auch die Österreicherin Maros und die Niederländerin Scholten zieht es nach Hause, andere Spielerinnen dagegen bekommen Besuch von Familie und Freuden. „Keine von uns wird alleine Weihnachten feiern“, versicherte Scholten als umsichtige Kapitänin.

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