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Volleyball: Bundesliga

Die zweite Reihe des USC Münster drängt sich auf

Münster

Mit dem 3:0-Erfolg über Straubing haben die Volleyballerinnen des USC Münster wieder etwas mehr Luft zwischen sich und Verfolger Vilsbiburg gebracht. In Erfurt geht die Jagd nach dem letzten Playoff-Ticket am Samstag weiter. Die treibende Kraft aus dem Hinspiel (3:0) fehlt dann.

Von Wilfried Sprenger

Kollektiver Jubel des USC beim 3:0 über Straubing Foto: Jürgen Peperhowe

Bei der Beurteilung der Leistung gingen die Meinungen ein bisschen auseinander. Lisa Thomsen fand das Spiel ihrer Mannschaft „gut“, einige Stammgäste am Berg Fidel wiesen auf Schwächen hin. Tatsächlich hatte der 3:0-Erfolg des USC Münster über Nawaro Straubing am Dienstagabend auch ein paar Makel. Aber die Vorstellung war in Summe ausreichend und gefällig genug, um den Tabellenvorletzten zu distanzieren.

„Das ist ein schöner Abend. Wir wollten diese drei Punkte, genau darum ging es. Das hat geklappt, wir können zufrieden sein“, fasste Diagonalangreiferin Nikolina Maros die Dinge zusammen.

USC vor dem letzten Auswärtsspiel

Gewiss hat der Volleyball-Bundesligist am Dienstag keine Berge versetzt. Aber dieses 3:0 ist wertvoll in vielerlei Hinsicht: Bei Betrachtung der verbesserten Situation in der Tabelle. Mit Blick auf die zunehmende Ausgewogenheit im Kader. Und in Kenntnisnahme forschen Drangs der „zweiten Reihe“. Als Thomsen im zweiten Satz Zuspielerin Katarina Valkova und Mia Kirchhoff durch Meghan Barthel und Maros ersetzte, federten die eingewechselten Spielerinnen eine Schwächephase ab.

Münster schaut nach vorn, am Samstag geht es zum Drittletzten SW Erfurt. Wieder ein sehr wichtiges Spiel im Ringen um die Playoff-Teilnahme und der letzte Auswärtsauftritt in der Hauptrunde. Der USC wird erneut hart arbeiten müssen, es braucht ein stabiles Kollektiv, um den Erfolg aus der Hinrunde wiederholen zu können. Seinerzeit stützte sich das Team vor allem auf Iris Scholten. Die 22-Jährige fuhr 21 Punkte ein, am Samstag fehlt die treibende Kraft verletzt.

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