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Volleyball: Bundesliga

Spiel des USC Münster in Neuwied fällt aus

Münster

Der USC Münster muss noch ein bisschen auf den Bundesliga-Start ins Jahr 2022 warten. Die für Mittwoch geplante Partie beim VC Neuwied fällt aus, weil dem Gegner nicht genügend Spielerinnen zur Verfügung stehen.

Von Wilfried Sprenger

Am 9. Oktober gewann der USC Münster das Hinspiel gegen den VC Neuwied in eigener Halle mit 3:1. Auf die Partie in Rheinland-Pfalz muss das Team von Lisa Thomsen noch etwas warten.  Foto: Imago/Weber

So wirklich glücklich konnte mit dieser Hängepartie niemand sein. Mehrere Tage lang rangen der VC Neuwied und der USC Münster um die Austragung des Bundesligaspiels an diesem Mittwoch. Erst gut 24 Stunden vor dem geplanten Anpfiff kam am Dienstagnachmittag die Absage. Ein neuer Termin steht noch nicht fest.

Im Team des Aufsteigers waren zu Beginn des Jahres mehrere Corona-Fälle festgestellt worden. Als Konsequenz dessen wurden die Begegnungen mit Vilsbiburg und Dresden aus dem Kalender genommen.

Die Hoffnung Neuwieds, gegen den USC wieder in den Wettbewerb zurückkehren zu können, erfüllte sich nicht. Vergeblich wartete der Club bis zum Dienstag auf grünes Licht von den zuständigen Gesundheitsämtern. USC-Trainerin Lisa Thomsen nahm in der Sache auch die Volleyball Bundesliga (VBL) als Vertreter der Vereine in die Pflicht. „Ich hätte mir ein zeitigeres Signal der Liga gewünscht. Mit einer klaren Entscheidung hätten wir das nicht bis zum Ende aussitzen müssen. Es ist schließlich Bundesliga ...“, sagte sie.

USC-Auftakt nun gegen Stuttgart

Keine Reise nach Neuwied, stattdessen Planänderung. Ab sofort bereitet sich Münster auf die anstehende Heimpartie vor. Am kommenden Samstag (19 Uhr, Sporthalle Berg Fidel) kreuzen die Unabhängigen mit dem noch ungeschlagenen Spitzenreiter Allianz MTV Stuttgart die Klingen.

Es ist das zweite Duell an gleicher Stätte: Erst kurz vor Weihnachten zog der USC im Halbfinale des DVV-Pokals trotz ansprechender Leistung mit 0:3 den kürzeren. Im deutschen Volleyball gibt es aktuell wohl keine größere Herausforderung als ein einen Vergleich mit den Süddeutschen.

Dukic: Mit Innenbandriss erst mal raus

Mit Ausnahme von Sara Dukic hat Thomsen gegenwärtig alle Spielerinnen im Training. Die Slowenin verletzte sich im Spiel in Vilsbiburg kurz vor der Jahreswende am Knie. „Es ist wohl ein Innenbandriss“, sagte Thomsen am Dienstag.

Nach einem Aufenthalt in der Heimat ist Dukic seit Sonntag wieder in Münster. „Je nach Heilungsverlauf wird sie uns vier bis sechs Wochen fehlen. Und danach wird es auch noch Zeit brauchen, ehe sie wieder in den Wettkampfbetrieb einsteigen kann“, erklärte Thomsen.

Wezorke kehrt nach Corona-Infektion zurück

Trotz des Ausfalls rechnet die Trainerin nicht mit gravierenden Problemen im Mittelblock. Gegen Stuttgart wird wieder Talent Maya Sendner vom Bundesstützpunkt zum Kader gehören. Zudem ist Barbara Wezorke nach überstandener Corona-Erkrankung ins Training zurückgekehrt.

Am Wochenende startete die Leistungsträgerin ihr Comeback mit leichten Laufeinheiten. „In bin in ständigem Austausch mit Barbara. Inwieweit sie schon wieder einsetzbar ist, werden wir sehen. Das geht alles nur in kleinen und verantwortbaren Schritten.“

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