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Volleyball: Bundesliga Frauen

USC trifft auf formstarken Dresdner SC

Münster

Nach dem 3:0 beim Schlusslicht Neuwied greift der USC Münster an diesem Samstag wieder in ein anderes Fach. Mit dem Dresdner SC kommt der aktuelle Tabellenzweite an den Berg Fidel. Die formstarken Gäste sind klar favorisiert, Trainerin Lisa Thomsen wirft die Flinte aber nicht vorzeitig ins Korn.

Von Wilfried Sprenger

Emotional: Lisa Thomsen geht an der Seitenlinie gern voran. Auch gegen den Tabellenzweiten Dresden sei es das Ziel ihrer Mannschaft zu punkten. Foto: Jürgen Peperhowe

In der Volleyball-Bundesliga der Frauen biegt das Zwölfer-Feld auf die Zielgerade ein. Sechs Spiele stehen für die meisten Teams noch an, danach trennt sich die Spreu vom Weizen. Platz acht ist der letzte Rang, der zur Teilnahme an den Playoffs berechtigt. Genau dort hält sich aktuell der USC Münster auf. Ob das Tabellenbild zu mehr als einer Momentaufnahme taugt, wird sich weisen. Hinter den Unabhängigen (19 Punkte) liegen die Roten Raben Vilsbiburg (17) und SW Erfurt (14) jedenfalls in Lauerstellung. An diesem Samstag kommt es in Niederbayern zum direkten Duell der Verfolger, derweil die Münsteranerinnen zeitgleich (19 Uhr, Halle Berg Fidel) den Dresdner SC empfangen.

Hinspiel ging 1:3 verloren

Im Hinspiel verkaufte der Außenseiter seine Haut teuer, blieb beim 1:3 dennoch ohne Zählbares. Natürlich sind die Sachsen auch im zweiten Vergleich klar favorisiert. Trotz Dreifach-Belastung arbeiteten sie sich im Liga-Klassement mit sechs Siegen in Reihe auf den zweiten Platz hinter Souverän Allianz MTV Stuttgart vor. Im Endspiel des DVV-Pokals kommt es am 6. März zum großen Schlagabtausch mit den Süddeutschen. Auch in der Champions schlug sich der DSC in einer Gruppe mit Schwergewichten sehr achtbar. Eine „Mission impossible“ für den USC?

Keine Werbung beim SSC

„Dresden ist natürlich hoher Favorit. Allerdings ist es unser Ziel, in jedem Spiel zu punkten. Das werden wir auch diesmal versuchen“, sagt Trainerin Lisa Thomsen. Beim Schlusslicht Neuwied löste ihre Mannschaft die gestellte Pflichtaufgabe am Mittwoch in drei Sätzen. Mut sollten ihr auch die zurückliegenden Überraschungserfolge in Potsdam und Suhl machen. „Eigentlich fühlen wir uns in der Underdog-Rolle ziemlich wohl“, sagt Thomsen. Nikolina Maros ist aus der Quarantäne zurück und wieder im Kader.

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